RB Leipzig siegt klar gegen Hoffenheim: Frühe Tore ebnen Weg zum Erfolg

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News | Im Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim zeigte RB Leipzig von Beginn an eine konzentrierte Leistung. Schon zur Halbzeit führten die Sachsen mit 3:0, das war auch der Endstand. 

Leipzig nutzt die Fehler eiskalt aus

RB Leipzig erwischte gegen eine Hoffenheimer Mannschaft, die extrem ersatzgeschwächt in das Spiel ging, einen sehr guten Start. Schon nach knapp fünf Minuten traf Christopher Nkunku zum 1:0. Der Franzose ist derzeit einer der besten Spieler in der Bundesliga, drehte sich nach der Ballannahme im Anschluss an einen Freistoß schnell, schloss in die kurze Ecke ab und traf. Zunächst wurde auf Abseits entschieden, das Tor dann aber gegeben. Hoffenheim musste sich zunächst erst einmal finden, was nach den zahlreichen Umstellungen nicht ganz so einfach war. Weitere Chancen für die Gastgeber blieben der Phase nach dem Tor aber erst einmal aus.

Nach 20 Minuten schlug RB Leipzig dann erneut zu. Ein schneller Angriff, ein bisschen Glück, ein Abpraller zu Marcel Halstenberg und ein Schuss mit links in die lange Ecke waren die Eckdaten dieses Treffers. Für Halstenberg, der zwischenzeitlich extrem lange ausfiel, war dies ein wichtiges Tor. Es gab nicht die ganz großen Druckphasen der Gastgeber, doch die Angriffe waren gut vorbereitet und im Offensivbereich zeichnete sich Leipzig wieder einmal durch eine gute Effektivität aus.

Von den Gästen kam relativ wenig. Ein paar wenige Hereingaben flogen in den Strafraum von RB Leipzig, hinzu kam der ein der andere abgeblockte Schuss. Die kompakte Defensive der Leipziger stand aber gut. Die Gastgeber bestraften die Fehler von Hoffenheim eiskalt. Kurz vor der Halbzeit unterlief der TSG ein Ballverlust im Mittelfeld, Leipzig schaltete schnell um. Flanke von Mohamed Simakan auf Nkunku, der legte mit dem Kopf quer auf Dominik Szoboszlai und der traf zum 3:0.

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Leipzig kontrolliert, Hoffenheim verteidigt besser

RB Leipzig hatte zu Beginn der zweiten Halbzeit die Spielkontrolle, ließen die Kugel in Ruhe durch die eigenen Reihen laufen. Hoffenheim hatte auf eine Viererkette umgestellt, störte früher und versuchte, dadurch ein wenig besser mit der RB-Offensive zurecht zu kommen. Leipzig selbst hatte auch wieder Ideen im Offensivbereich, aber war mitunter etwas zu verspielt. Hoffenheim war anzumerken, dass das Ergebnis nicht noch höher ausfallen sollte. Die Gäste spielten häufig sicher hinten rum, Leipzig selbst hatte aber auch nicht mehr die Absicht, in jeder Situation den Fehler zu erzwingen. Wechsel brachten zudem den Spielfluss etwas durcheinander. 

Torchancen waren jetzt Mangelware. Ihlas Bebou hatte eine Möglichkeit für die Gäste, konnte aber auch nicht verkürzen. Szoboszlai versuchte es eine gute Viertelstunde vor dem Ende aus kurzer Distanz, verzog aber. Über ein 4:0 hätte sich die TSG in dieser Situation nicht beschweren müssen. Die Gastgeber hatten noch das ein oder andere Highlight in petto, aber vieles wurde nicht mit der letzten Konsequenz zu Ende gespielt. So blieb es beim verdienten 3:0.

(Photo by RONNY HARTMANN/AFP via Getty Images)

Manuel Behlert

Vom Spitzenfußball bis zum 17-jährigen Nachwuchstalent aus Dänemark: Manu interessiert sich für alle Facetten im Weltfußball. Seit 2017 im 90PLUS-Team. Lässt sich vor allem von sehenswertem Offensivfußball begeistern.

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