Leverkusen | Kommt Azmoun nur, wenn Alario geht?

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News | Mit Sardar Azmoun soll Bayer Leverkusen einen neuen Mittelstürmer an der Angel haben, doch könnte dieser Wechsel von Lucas Alario abhängen. „Wenn kein Stürmer geht, wird auch keiner kommen“, betont Manager Simon Rolfes. Alarios Vertrag läuft im Sommer 2022 aus – eine Entscheidung über dessen Zukunft steht an.

Leverkusen will Alario-Vertrag nicht auslaufen lassen – Wenig Interessenten

Bayer Leverkusen befindet sich in einer sensiblen Lage, was den eigenen Mittelsturm angeht. Die Werkself würde sich auf dieser Position gerne etwas neu aufstellen, doch sind dabei viele Parameter zu beachten. In den vergangenen Tagen wurde von mehreren Medien berichtet, dass Leverkusen gerne Sardar Azmoun (26) von Zenit St. Petersburg verpflichten wurde. Der Angreifer koste eine Ablöse von 14 Millionen Euro plus Boni. Da Azmouns Vertrag im Sommer 2022 ausläuft, würde Zenit dem Iraner keine Steine in den Weg legen. Doch so einfach wird sich der Wechsel laut dem kicker nicht gestalten.

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Demnach soll Neu-Coach Gerardo Seoane (42) nicht wie zunächst angenommen mit zwei festen Sturmspitzen in seinem System planen. So hat der Schweizer in Bern spielen lassen. Da Leverkusen mit Patrick Schick (25) bereits eine Nummer eins im Sturm und dahinter Lucas Alario (28) hat, wäre der Angriff mit Azmoun überbesetzt. „Wenn kein Stürmer geht, wird auch keiner kommen“, stelle Bayer-Manager Simon Rolfes (39) daher klar. Der Azmoun-Deal könnte daher von einem Abgang Alarios abhängen. Der Nationalspieler wird seit über einem Jahr mit einem Wechsel in Verbindung gebracht. In der vergangenen Saison war der Argentinier mit elf Toren jedoch der beste Leverkusener Angreifer. Auch Alarios Vertrag läuft in einem Jahr aus. „Wir wollen den Vertrag mit Lucas nicht auslaufen lassen“, so Rolfes. „Wir werden ihn nächstes Jahr nicht ablösefrei ziehen lassen.“

 

So bleiben nur zwei Optionen: Alario verlängert seinen Vertrag in Leverkusen noch einmal oder er wird diesen Sommer verkauft. So wäre auch der Weg für Azmoun frei. Es soll jedenfalls nicht geplant sein, den verdienten Alario (51 Tore in 131 Spielen) für einen neuen Stürmer aus dem Verein zu drängen. Erste Gespräche bezüglich eines neuen Arbeitspapiers sollen in den kommenden Tagen geführt werden.

Foto: Maik Hölter/IMAGO

Marc Schwitzky

Erst entfachte Marcelinho die Liebe zum Spiel, dann lieferte Jürgen Klopp die taktische Offenbarung nach. Freund des intensiven schnellen Spiels und der Talentförderung. Bundesliga-Experte und Wortspielakrobat. Seit 2020 im 90PLUS-Team.

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