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90PLUS » Lustlos-Auftritte: Warum die BVB-Bosse noch hinter Guirassy stehen
Bundesliga

Lustlos-Auftritte: Warum die BVB-Bosse noch hinter Guirassy stehen

Cedric Greh
06.05.26, 14:11
Cedric Greh
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Serhou Guirassy konnte in letzter Zeit selten sportlich überzeugende Auftritte liefern. Am Talent und den reinen Fähigkeiten liegt es allerdings nicht, vielmehr mangelt es beim Stürmer an Einstellung und Körpersprache. Die Zusammenarbeit mit Borussia Dortmund könnte im Sommer zu Ende gehen, öffentliche Spitzen gibt es jedoch weder von Vereins- noch Spielerseite.

Auch in der jüngsten Partie gegen Borussia Mönchengladbach bestätigte Guirassy die negativen Eindrücke der vergangenen Wochen. Der Mann aus Guinea wirkte abwesend und konnte dem Spiel nicht seinen Stempel aufdrücken. Das Borussen-Duell verlor der BVB zu allem Überfluss mit 1:0.

Laut BILD-Informationen hat das einen simplen Grund. Der Stürmer sieht seine Zukunft über den Sommer hinaus nicht in Dortmund. Ein Verkauf steht im Raum, konkrete Angebote allerdings noch nicht. Nachvollziehbar, dass die BVB-Bosse einen öffentlichen Disput vermeiden wollen. Negative Schlagzeilen würde Guirassys Marktwert nach unten drücken und Schwarz-Gelb in eine schlechtere Verhandlungsposition bringen.

Verlässt Guirassy den BVB im Sommer?

Der liegt aktuell bei 40 Millionen Euro. Durchaus gerechtfertigt, denn der 1,87-Meter-Mann traf in dieser Saison trotz inkonstanten Auftritten immerhin 15-mal. Damit liegt er im Bundesliga-Vergleich auf dem geteilten vierten Platz, nur Harry Kane, Deniz Undav und Patrik Schick knipsten öfter. Dortmunds Top-Stürmer ist er ohnehin mit Abstand. Und genau dort liegt das Problem.

Serhou Guirassy
Foto: Getty Images

Schwarz-Gelb kann es sich nicht leisten, die Beziehung zu ihrem Goalgetter in die Brüche gehen zu lassen. Vertraglich ist Guirassy noch bis 2028 gebunden, auf eine Art Selbstlösung durch einen ablösefreien Abgang kann man also nicht bauen.

Interesse am Stürmer wurde bis jetzt aus Italien, der Türkei, Saudi-Arabien und England bekundet. Bei konkreten Namen handelt es sich um den AC Mailand und Fenerbahce Istanbul. Wo genau der Spieler selbst seine Zukunft sieht, ist noch nicht bekannt.

Währenddessen schaut Dortmund sich zumindest sporadisch nach neuen Alternativen fürs Sturmzentrum um. Neunzig Plus berichtete bereits über das Interesse an Real Madrids Gonzalo Garcia. Zweifelsohne wäre das ein Top-Transfer, bei (noch) geforderten 60 Millionen Euro Ablöse für den BVB aber aktuell nicht zu stemmen.

THEMENBorussia DortmundSerhou Guirassy
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