Marsch vor CL-Duellen mit ManCity und PSG: Leipzig darf „keine Angst haben“

Jesse Marsch (RB Leipzig) feuert seine Mannschaft an
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News | Jesse Marsch ist seit diesem Sommer Trainer bei RB Leipzig. Der Weg dorthin war weit, laut Marsch unvorstellbar. Nun spielt er mit RB in der Champions League gegen Teams wie Manchester City oder PSG.

Marsch über CL-Gegner von Leipzig: „Dafür brennen wir“

Für viele war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis Jesse Marsch (47) RB Leipzig übernimmt. Bereits nach dem Abgang von Ralph Hasenhüttl (54) im Jahr 2018 erwarteten viele den US-Amerikaner bei den Sachsen. Allerdings wurde es erst 2021 etwas mit dem Engagement bei den Roten Bullen. Der Zwischenstopp bei Red Bull Salzburg habe ihm gut getan, verriet Marsch jetzt gegenüber dem kicker.



„Die Sprache war der entscheidende Grund“, erklärte Marsch den ausbleibenden Wechsel von 2018. „Ich wollte erst die Grundlage für ein Engagement in Deutschland legen“, betonte er. „Dadurch, dass ich nun besser Deutsch spreche, die europäische Fußballkultur kennengelernt habe, mit Salzburg Erfolg hatte und in der Champions League gespielt habe, ist die Basis besser, um einen Champions-League-Verein aus der Bundesliga zu repräsentieren und erfolgreich zu trainieren“, offenbarte der 47-Jährige. Vor allem das Aufräumen mit Vorurteilen war ihm dabei wichtig. „Hätte es ein paar schlechte Ergebnisse gegeben, hätten alle gesagt: Ist ja klar, das ist ein amerikanischer Trainer, der versteht nichts davon, wie Fußball in Europa funktioniert“, sagte Marsch.

Vor allem während seiner Zeit als Co-Trainer unter Ralf Rangnick (63) habe er einiges gelernt, erklärte der US-Amerikaner (von 2018-2019). Als eine seiner Stärken hob Marsch vor allem seine Furchtlosigkeit hervor. „Ich habe keine Angst, ich zweifle nicht, wenn es mal nicht so rund läuft“, erklärte er und fügte hinzu: „Der Glaube an unserer Arbeit und meine Furchtlosigkeit zeichnen mich aus , denke ich.“ Diese Attribute dürften vor allem nach dem holprigen Saisonstart eine große Rolle einnehmen. Zuletzt setzte es gegen den FC Bayern München eine herbe Niederlage (1:4). In der Bundesliga rangiert RB nach drei Punkten aus vier Spielen lediglich auf dem zwölften Platz. Nicht die Ansprüche des letztjährigen Vizemeisters.

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Eine gern gesehene Abwechslung stellt da die nun startende Champions League dar. Dort bekommt es Leipzig neben Club Brügge auch mit den Schwergewichten Manchester City und Paris Saint-Germain zu tun. Verstecken will sich Marsch aber keinesfalls. „Das sind die großen Spiele, für die wir brennen, wir sind bereit für die Herausforderung“, lautete seine Kampfansage. „Wir müssen sie genießen und natürlich an unser absolutes Limit kommen. Vor allem aber dürfen wir keine Angst haben“, betonte Marsch.

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Sarom Siebenhaar

Die Oranje-Connection entfachte seine Leidenschaft für den HSV. Durch zahlreiche Tiefen schmecken die vereinzelten Höhen umso süßer. Schätzt attraktiven Offensivfußball genauso wie kämpferische Höchstleistungen. Internationaler Top-Fußball findet sich nicht nur in den Big Five. Seit 2021 bei 90PLUS.

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