Rangnick-Berater Kosicke: „Ralf reizt das Thema, wo er am meisten Support hat“

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Ralf Rangnick geriet in der Vorwoche enorm in den Fokus von Vereinen und Verbänden. Beim FC Schalke 04 wird er als neuer Sportvorstand gehandelt, während er beim DFB als Kandidat auf die Nachfolge von Joachim Löw gilt. Über seine Pläne für die Zukunft sprach Berater Marc Kosicke.

Kosicke über Rangnick-Zukunft: „Beide Jobs sind momentan hypothetisch“

Ralf Rangnick (62) ist seit fast einem Jahr ohne Job. Im vergangenen Sommer befand er sich lange in Verhandlungen mit dem AC Mailand, die letztlich ohne Erfolg endeten. Nun scheint er die freie Wahl zu besitzen, ob er als Trainer der Nationalmannschaft oder als neuer Sportvorstand des FC Schalke 04 in den Profifußball zurückkehrt. Im Interview mit Sport1 äußerte sich sein Berater Marc Kosicke (49) zum Stand der Dinge: „Beide Jobs sind momentan rein hypothetisch. Bei Schalke gibt es frühestens in den nächsten Tagen Gespräche und ob der DFB auf Ralf zukommt, wissen wir nicht.“

Welche Aufgabe Rangnick mehr anspricht, vermochte Koosicke nicht zu beurteilen. Es gebe aber einen entscheidenden Faktor: „Das kommt immer auf die verantwortlichen Menschen an, die ihn dann wollen. Wenn definitiv der ganze Klub Schalke 04 hinter Ralf steht und ihn unbedingt haben will, während man beim DFB nur halb begeistert ist, dann reizt Ralf das Thema, wo man am meisten Support hat, mehr. Und umgekehrt auch.“ Die jüngst von Anhängern der Königsblauen gestartete Online-Petition zugunsten seiner Rückkehr rühre Rangnick sehr. „Er hatte schon immer ein blau-weißes Herz. Wenn er jetzt so etwas aus der Ferne sieht, dann denkt er schon ´Wow!´ Wenn man so eine Art von Zuneigung bekommt , lässt einen das nicht kalt“. fuhr Kosicke fort.

Keinen Kontakt habe der zuletzt bei RB Leipzig sehr erfolgreich arbeitende Rangnick dagegen zu Borussia Mönchengladbach gehabt, das sich auf der Suche nach einem Nachfolger für den scheidenden Trainer Marco Rose (44) befindet.

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(Photo: Imago)

Yannick Lassmann

Rafael van der Vaart begeisterte ihn für den HSV. Durchlebte wenig Höhen sowie zahlreiche Tiefen mit seinem Verein und lernte den internationalen Fußball lieben. Dem VAR steht er mit tiefer Abneigung gegenüber. Seit 2021 bei 90Plus.

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