Roland Virkus bilanziert: Ballbesitz und eine eine gute Organisation

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News | Borussia Mönchengladbachs Sportdirektor Roland Virkus bilanziert die bisherige Saison. Er freut sich über zwei Erfolgsgeschichten, ärgert sich aber immer noch über einen Oktoberabend in Darmstadt.

Roland Virkus: „Wir dürfen uns nicht auf die Spielweise des Gegners einlassen“

Roland Virkus (56), Sportdirektor von Borussia Mönchengladbach, bilanziert in einem Interview auf der Homepage des Klubs die bisherige Saison. Besonders zufrieden sei er mit zwei Neuzugängen. Ko Itakura, der für fünf Millionen Euro von Manchester City kam, und Julian Weigl, der von Benfica Lissabon ausgeliehen wurde. „Das sind bereits jetzt Erfolgsstorys“, sagt Virkus. „Julian Weigl passt hervorragend in unser Spiel. Er steht für klaren Ballbesitz und macht wenig Fehler. Jule ist aber auch in der Balleroberung clever. Er ist auch für die Struktur der Mannschaft wichtig. Bei Ko Itakura ist es unheimlich schade, dass er sich verletzt hat. Ich glaube, mit ihm hätten wir noch mehr defensive Stabilität gehabt in der Hinrunde. Er steht für Disziplin, Fleiß und Wille.“



Anders, aber nicht minder hoffnungsvoll sehe er die Situation um Neuzugang Nathan Ngoumou, der für acht Millionen Euro vom FC Toulouse kam. Von Anfang an sei er als Projekt eingeplant gewesen: „Uns war klar, dass wir bei ihm Geduld brauchen. In Bezug auf Oscar Fraulo war für uns klar, dass wir mit ihm ein längerfristiges Projekt betreiben. Er möchte tendenziell eher zu viel, dabei unterlaufen ihm schon mal Fehler. Daraus muss er lernen. Unsere Aufgabe ist es, dass wir bei ihm eine gewisse Stabilität erreichen.“

Zudem sei er mit der taktischen Entwicklung der Mannschaft unter Daniel Farke zufrieden. Borussia Mönchengladbach kehrte unter Farke zurück zum Ballbesitzfokus. Über weite Strecken dominiert die Fohlenelf damit ihre Gegner, nur schleichen sich noch immer Phasen ein, in denen der Borussia die Spielkontrolle komplett abhanden geht. „Wir dürfen uns nicht auf die Spielweise des Gegners einlassen, sondern müssen unser Spiel durchziehen. Dazu gehört neben dem Ballbesitz eine gute Organisation. Zudem wollen wir in den Spielen, in die wir vielleicht als Favorit gehen, kompakter verteidigen.“

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Der einzige schmerzhafte Moment sei bisher das Ausscheiden im DFB-Pokal beim Zweitligisten Darmstadt 98 gewesen. „Das Aus in der zweiten Runde ärgert mich jetzt noch.“ Sonst fällt sein Fazit positiv aus: „Insgesamt können wir zufrieden sein. Wir hatten viele sehr gute Spiele dabei – zum Beispiel gegen Leipzig und Dortmund, aber auch gegen Köln und Hoffenheim. Nach langer Zeit haben wir auch mal wieder in Freiburg ein gutes Spiel gemacht. Was wir immer noch drin haben, sind Schwankungen in unseren Leistungen. Nach der Winterpause wird es darum gehen, wieder gut reinzukommen, eine gewisse Stabilität zu finden und von Verletzungen verschont zu bleiben. Dann blicke ich der zweiten Saisonhälfte sehr zuversichtlich entgegen.“

(Photo by Frederic Scheidemann/Getty Images)

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