Schalke 04 | Rangnick-Interessengemeinschaft wehrt sich gegen Vorwürfe

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News | In einem Pressegespräch hat sich die Interessengemeinschaft, die Ralf Rangnick zum FC Schalke zurückholen wollte, zu einigen ihnen gegenüber geäußerten Vorwürfen Stellung bezogen.

Schalke: Interessengemeinschaft trifft sich mit Aufsichtsrat

Beim FC Schalke 04 hat sich eine Gruppe aus einflussreichen Personen aus der Wirtschaft, aber auch von ehemaligen Profis und Sponsorenvertretern gebildet, die Ralf Rangnick zurück zum Verein holen wollten. Dieses Vorgehen hatte zu Ärger im Aufsichtsrat des Vereins geführt. In einem Pressegespräch heute hat sich die Interessengemeinschaft gegen einige Vorwürfe gewehrt.

Frank Haberzettel,  Geschäftsführer des Deutschen Beamtenwirtschaftsbundes, sagte (zitiert via FUNKE-Reporter Andreas Ernst): „Eine sofortige Ausgliederung ist nicht unsere Intention. Das weisen wir scharf zurück. Der Prozess ist wichtig.“ Es gehe darum, alle Mitglieder mitzunehmen. Zudem seien von der Gruppe keine Sponsoren angesprochen worden. „Der Vorwurf hat keine Grundlage,“ so Haberzettel weiter. Ebenso will die Gruppe keine personellen Entscheidungen fällen: „Das ist Sache des Aufsichtsrats.“

Die Interessengemeinschaft könnte in naher Zukunft weiter wachsen: „Wir wollen helfen – mit den handelnden Personen gemeinsam. Ab heute ist die Initiative offen für alle Schalker,“ kündigte Haberzettel an. Es soll eine digitale Plattform geben. Zudem hätten sich seit dem Wochenende weitere Sponsoren bei der Gruppe gemeldet, erklärte Paetzel. Clemens Tönnies ist derweil kein Teil der Gemeinschaft.

Für heute Nachmittag ist ein Treffen angesetzt. Der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Jens Buchta (57) und sein Stellvertreter Peter Lange (65) treffen sich mit Haberzettel und einem weiteren Mitglied der Gruppe. Dabei handelt es sich um Prof. Dr. Ulrich Paetzel, Vorstandsvorsitzender der Emschergenossenschaft und des Lippeverbandes.

„Es geht nicht um persönliche Eitelkeiten. Dr. Buchta hat die Chance, aus der Krise das Bestmögliche zu machen. Wir bieten unsere Hilfe an,“ fuhr Paetzel weiter fort. Die Gruppe sucht den Schulterschluss mit dem Aufsichtsrat: „Wir haben die große Hoffnung, dass wir ab heute Nachmittag nicht mehr übereinander reden, sondern miteinander.“

Zudem wurde bekannt, dass Rangnick in den bisher erfolgten Gesprächen ein Budget zugesagt wurde, das in der 2. Bundesliga „oben anzusiedeln“ sei.

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Photo: Imago

Gero Lange

Fußballbegeistert seit der Heim-WM 2006. Großer Fan von Spektakelfußball mit vielen schönen Toren, am liebsten aus der Distanz. Seit 2020 bei 90PLUS

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