Serge Gnabry und der FC Bayern: Viel Wind um wenig – die Zeichen stehen auf Verlängerung

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News | Die Vertragsverhandlungen zwischen Serge Gnabry und dem FC Bayern München dauern lange an. Erinnerungen an die Hängepartien mit Niklas Süle und David Alaba flammen auf – zu unrecht. Die Situation um Serge Gnabry ist eine völlig andere. Alles andere als eine Vertragsverlängerung würde verwundern. Eine Einschätzung.

Kaum Parallelen zu Süle und Alaba

Serge Gnabry (26) verhandelt aktuell mit dem FC Bayern München über eine vorzeitige Vertragsverlängerung. Der laufende Vertrag des Nationalspielers läuft noch bis zum 30. Juni 2023, die potentielle Verlängerung soll Gnabry bis mindestens 2026 an die Bayern binden. Medial sorgen die Verhandlungen zwischen dem Klub und Spieler nun für Schlagzeilen, da sie bereits einige Monate andauern und auch Trainer Julian Nagelsmann (34)sich bereits öffentlich Gnabrys Verlängerung wünschte. Eine Situation, die an die von Niklas Süle (26), der den Verein im Sommer ablösefrei verlassen wird, weil keine Einigung erzielt werden konnte, und David Alaba (29), der den Verein aus dem selben Grund im letzten Jahr verließ, erinnert. Bei einer nüchternen Betrachtung wird allerdings schnell klar: Die Situation um Serge Gnabry ist eine völlig andere.



Niklas Süle und David Alaba liebeäugelten mit einem Wechsel ins Ausland. Abgesehen von den finanziellen Differenzen zum Verein wurde aus dem Umfeld von Alaba klar, dass er nach über einem Jahrzehnt beim FC Bayern nach einer neuen Herausforderung suchte. Eine, die er bei Real Madrid fand. Niklas Süle hingegen fühlt und fühlte sich beim FC Bayern, wie aus seinem Umfeld immer wieder zu hören war, nicht genügend wertgeschätzt.

Serge Gnabry hingegen fühlt sich beim FC Bayern wohl. Er ist in Topform, erzielte in der laufenden Spielzeit zwölf Tore und sieben Assists. Trainer Julian Nagelsmann betonte zuletzt, dass er Gnabry „als Mensch und Spieler unglaublich“ schätze. Die Beziehung zwischen Gnabry und Nagelsmann sei außerordentlich gut und Gnabry hege den Wunsch, in München bleiben zu wollen, berichtet „Sky Sport“.

Die wunderbare Krux einer starken Verhandlungsposition

Die Zeichen stehen also glasklar auf Verbleib. Wieso eine Verlängerung trotzdem noch nicht erfolgt ist? Der sogenannte „Vertragspoker“ zwischen Gnabry und dem FC Bayern ist ein üblicher Prozess. Gnabry wird von der Spielerberatungsagentur-Agentur ROOF vertreten, zu der er erst im März des letzten Jahres wechselte. Diese wollen wohl ihrerseits nun den Nationalspieler, ihren noch neuen Klienten also, in den ersten Verhandlungen, die sie für ihn führen, davon überzeugen, dass sie seinen Wert maximieren. Der Aufgabe einer Spielerberatungsagentur-Agentur also bestmöglich nachgehen. Ein nicht unerhebliches Eigeninteresse, dem Beachtung geschenkt werden sollte, um die Situation zu verstehen.

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Die Verhandlungsposition von Gnabry ist zudem eine sehr starke. Kingsley Coman (25) und Leroy Sane (26), seine direkten Kontrahenten um die Startelf, verdienen laut „Sky Sport“ mindestens 15 Millionen Euro brutto pro Saison. Eine Summe, die Gnabry aufgrund seiner Leistungen wohl mindestens verlangen wird. Zudem könnte der 26-Jährige bei einem Wechsel wohl ein vielfaches seines aktuellen Gehaltes verdienen. Auch wenn er daran wohl nicht ernsthaft interessiert ist, stärkt das Wissen um diese Tatsache seine Verhandlungsposition ebenfalls. „Sky Sport“ berichtet darüber, dass zahlreich international Topklubs die Situation um Segre Gnabry beobachten. Konkret werden Real Madrid, der FC Barcelona, Manchester United und der FC Liverpool genannt. Die Klubs würden allerdings ebenfalls davon ausgehen, dass Gnabry beim FC Bayern verlängern wird.

Serge Gnabry: Die Zeichen stehen auf Verlängerung

Die lange andauernden Verhandlungen zwischen Serge Gnabry und dem FC Bayern München ist also nicht der geringste Grund, anzunehmen, dass beide Parteien in Zukunft getrennte Wege gehen werden. Die Verhandlungen liegen nicht auf Eis, die Atmosphäre zwischen Klub und Spieler ist unbelastet. Einer gemeinsamen Zukunft steht nichts im Wege. Alles andere, als eine Vertragsverlängerung wäre eine riesige Überraschung.

(Photo by CHRISTOF STACHE/AFP via Getty Images)

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