VfB Stuttgart | Wer folgt auf Hitzlsperger?

Die Nachfolge von Thomas Hitzlsperger sorgt für Diskussionen beim VfB Stuttgart.
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News | Thomas Hitzlsperger wird seinen Vertrag als Vorstandsvorsitzender beim VfB Stuttgart nicht verlängern. Ihn beerben könnte Alexander Wehrle.

Neuer Stuttgart-Sportvorstand: Mislintat würde interne Lösung präferieren

Thomas Hitzlsperger (39) wird höchstens noch bis 31.10.2022 als Vorstandsvorsitzender sowie Sportvorstand des VfB Stuttgart fungieren. Seine Nachfolge sorgte sowohl im Umfeld als auch intern bereits für Diskussionen. Sportdirektor Sven Mislintat (49) sah die Schwaben sogar „am Scheideweg“.

Die Sport Bild berichtete in ihrer Mittwochsausgabe, dass Alexander Wehrle (46), derzeitiger Geschäftsführer des 1. FC Köln, weiterhin Favorit auf das Amt des Vorstandsvorsitzenden ist. Die Gespräche habe der VfB bereits konkretisiert. Für Wehrle, dessen Vertrag am Rhein 2023 endet, gelte eine Frist bis Jahresende. Dann wolle der Klub Planungssicherheit haben.

 

Denn die Stuttgarter wollen dann eine Entscheidung getroffen haben, in welcher Konstellation sie künftig arbeiten wollen. Wehrle wäre die Ideallösung, da er bereits von 2003 bis 2013 als Referent des Vorstands im Verein arbeitete. Aus dieser Zeit kenne er Markus Rüdt (40), momentan als Direktor Sportorganisation beim VfB tätig.

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Rüdt könne bei einer Wehrle-Verpflichtung zum Sportvorstand aufsteigen. Einerseits wäre er die kostensparende Variante, weil kein neues Personal eingestellt werden müsste, andererseits sei sie im Sinne von Mislintat, der noch mit der Verlängerung seines 2023 auslaufenden Kontrakts zögert. Ihm gehe es allerdings nicht darum, selbst als Sportvorstand einzusteigen. Allerdings wolle er keinen Aufpasser vor die Nase gesetzt bekommen.

Der VfB beschäftige sich bereits mit mehreren externen Kandidaten. Dazu zähle Joti Chatzialexiou (45). Der sportliche Leiter der Nationalmannschaften des DFB kenne Aufsichtsrat Rainer Adrion (67) sehr gut, der wiederum kein gutes Verhältnis zu Mislintat habe, da Adrien bei sportlichen Frage gerne seine Meinung sage.

Deshalb bestünden im Aufsichtsgremium Bedenken, dass der aktuelle Sportdirektor, dessen fachliche Kompetenz enorm geschätzt werde, zu mächtig werden könne. Der VfB Stuttgart hat also noch einiges an Arbeit vor der Brust, bis eine zukunftsträchtige Lösung, die alle Seiten zufriedenstellt, präsentiert werden kann.

(Photo by Matthias Hangst/Getty Images)

Yannick Lassmann

Rafael van der Vaart begeisterte ihn für den HSV. Durchlebte wenig Höhen sowie zahlreiche Tiefen mit seinem Verein und lernte den internationalen Fußball lieben. Dem VAR steht er mit tiefer Abneigung gegenüber. Seit 2021 bei 90Plus.

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