Trotz Führung: Frankfurt bleibt auch in Wolfsburg ohne Sieg

Luca Waldschmidt im Duell mit Kristijan Jakic
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News | Zur ungewohnten Anstoßzeit von 19.30 Uhr schlossen der VfL Wolfsburg und Eintracht Frankfurt am Sonntagabend den fünften Bundesliga-Spieltag ab. Am Ende trennten sich beide Vereine 1:1, wobei die Wölfe mit dem Ergebnis eher hadern müssen.

Wolfsburg mit gutem Auftakt, dann legt Frankfurt zu

Die Begegnung begann ohne großes Abtasten – mit klaren Vorteilen für den VfL. Während Josuha Guilavogui und Kevin Mbabu aus aussichtsreicher Position noch verzogen, kam Wout Weghorst dem Tor gefährlich nahe. Eine Ecke von Maximilian Arnold beförderte er per Kopf an die Latte (16.). Auf der Gegenseite trat Sam Lammers nach 24 Minuten ebenfalls durch einen Kopfball in Erscheinung, den Koen Casteels sicher abwehrte. In der Folge verlief das Geschehen weiterhin temporeich.

 

Die SGE fand nach komplizierter Anfangsphase mehr zu ihrem Spiel, indem sie den Gegner höher anlief, früh störte und damit den Wölfen die anfänglich klar vorhandene Kontrolle nahm. In der 38. Minute bediente der wieder fest in die Mannschaft integrierte Filip Kostic den im Strafraum lauernden Lammers, der Mittelstürmer zog direkt ab und traf halbhoch ins linke Eck – 0:1. Wolfsburg zeigte sich unbeeindruckt vom Gegentor. Nur 180 Sekunden später zielte Weghorst via Direktabnahme knapp am von Kevin Trapp gehüteten Gehäuse vorbei. Weitere Torszenen ergaben sich bis zum Pausenpfiff von Schiedsrichter Felix Zwayer allerdings nicht.

Wout Weghorst (VfL Wolfsburg) traf die Latte des Frankfurter Tores.

(Photo: Imago)

Weghorst trifft im dritten Anlauf – Wolfsburg ist dem Sieg näher

Mark van Bommel tauschte zur Pause einmal, Lukas Nmecha ersetzte Renato Steffen. Doch im zweiten Abschnitt erarbeitete sich die Eintracht zunächst mehr Spielanteile. Die nächste klare Gelegenheit besaß jedoch der VfL, als Dodi Lukebakio Weghorst fand, dessen Volley aus sechs Metern über das Tor flog (54.). Kurz darauf scheiterte der Vorlagengeber am gut reagierenden Trapp. Einen Freistoß von Arnold aufs Torwarteck wehrte er genauso sicher zur Seite ab (69.). Eine knappe Minute danach musste Trapp dann hinter sich greifen, gegen Luca Waldschmidt parierte er noch glänzend mit einer Hand, doch der Abpraller landete beim aus kurzer Distanz abstaubenden Weghorst – 1:1.

Wolfsburg drückte weiter aufs Tempo – und der SGE-Schlussmann blieb im Blickpunkt.  In der 74. Minute lenkte er einen Flachschuss von Guilavogui um den Pfosten. Frankfurt verlor jegliche Sicherheit im eigenen Ballbesitz, weshalb kaum noch Entlastung entstand. Immerhin hielt die Defensive dem Druck des bisherigen Tabellenführers stand. Somit stand nach vier hektischen Minuten Nachspielzeit ein 1:1 auf der Anzeigetafel. Der VfL Wolfsburg gibt daher Rang eins an den FC Bayern München ab. Weiter geht es am kommenden Samstag bei der TSG Hoffenheim. Parallel trifft die dem 15.Platz weilende Eintracht aus Frankfurt auf den aufstrebenden 1.FC Köln.

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(Photo: Imago)

Yannick Lassmann

Rafael van der Vaart begeisterte ihn für den HSV. Durchlebte wenig Höhen sowie zahlreiche Tiefen mit seinem Verein und lernte den internationalen Fußball lieben. Dem VAR steht er mit tiefer Abneigung gegenüber. Seit 2021 bei 90Plus.

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