Beim FC Union konnte man am Samstag einen versöhnlichen Abschied aus der Saison feiern. Marie-Louise Eta, die aktuelle Interimstrainerin der Köpenicker, feierte mit ihrem Team einen 4:0-Erfolg gegen den FC Augsburg.
Das war für Union ein sehr wichtiger Schritt, denn jetzt kann man die Saison mit einem guten Gefühl Revue passieren lassen. Im Hintergrund zeichnet sich schon ab, dass man bei Union zeitnah einen neuen Cheftrainer vorstellen will.
Gerade zu Beginn der Interimsphase unter Eta gab es Stimmen, die eine feste Verpflichtung über den Sommer hinaus befürworteten. Doch in Köpenick sondierte man den Markt. Und scheint einen Favoriten zu haben.
Meistertrainer zu Union?
Wie der kicker nun berichtet gibt es nämlich schon eine heiße Spur. Und diese führt zu einem Schweizer, nämlich Mauro Lustrinelli. Der 50-jährige Schweizer hat in seiner Heimat in dieser Saison für eine Sensation gesorgt. Mit Aufsteiger Thun düpierte er die namhafte Konkurrenz um Doublesieger FC Basel und sicherte sich die Meisterschaft. Das sorgte auch über die Grenzen der Schweiz hinaus für Aufsehen.

Union sucht nach mehr Konstanz und Stringenz, will versuchen, die Dinge schnell zu fixieren. Dem Bericht zufolge sieht es auch so aus als könnte das gelingen. Nun soll Lustrinelli möglichst eine ähnliche Ära prägen, wie es Fischer zwischen Sommer 2018 und November 2023 tat. Allerdings mit anderem Fußball, „offensiv und dynamisch“, wie er selbst vor kurzer Zeit seine eigene Philosophie beschrieb.
In der Schweiz hat das ausgereicht, um eine der größten Überraschungen der letzten Jahre zu schaffen. Bleib nun abzuwarten, ob das auch in der Bundesliga funktioniert – wenn der Deal fix ist.

