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90PLUS » VfB Stuttgart: Warum Stiller reif für einen absoluten Topklub ist
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VfB Stuttgart: Warum Stiller reif für einen absoluten Topklub ist

Cedric Greh
23.04.26, 15:43
Cedric Greh
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Angelo Stiller konnte der Jubeltraube nur zuschauen. Mit dem VfB Stuttgart verlor der Mittelfeldspieler am vergangenen Sonntag mit 4:2 gegen den FC Bayern München, der damit den letzten Schritt zum vorzeitigen Meistertitel ging. Möglich, dass sich das für Stiller in diesem Moment komisch angefühlt haben könnte.

Der deutsche Rekordmeister ist nämlich der Jugendklub des 25-Jährigen, bereits im Alter von neun Jahren schnürte er die Fußballschuhe am Bayern-Campus. Seitdem ist viel passiert. Stiller hat eine großartige Entwicklung genommen, neue Meilensteine erreicht und sich viele Träume schon erfüllen können. Mit Stuttgart spielte er in der Champions League, vergangenes Jahr gewann er mit den Schwaben den DFB-Pokal. Und doch zeichnet sich ab, dass da noch mehr geht, dass noch Größeres auf ihn wartet. Aber eben nicht im Schwabenland. Stiller bringt das Format für einen internationalen Topklub mit. Interessenten sollte es reichlich geben. Aber der Reihe nach.

Auch bei Ausnahmespielern läuft im Verlauf der Karriere nicht alles geradlinig nach oben. Im Fall von Stiller kam der erste Knick verhältnismäßig früh. Unter Sebastian Hoeneß spielte der Mittelfeldmotor für die U23 des FC Bayern München, eine Perspektive im Kader der Profis gab es nicht. Als ,,Schlag ins Gesicht“ hatte Stiller das mangelnde Interesse des Rekordmeisters an einer Weiterbeschäftigung seiner Person an der Säbener Straße einst bezeichnet. Er wäre nicht der Erste gewesen, der nach Plan A keinen Plan B gefunden hätte. Wo wäre Stiller heute, wenn Sebastian Hoeneß seine frühen Trainerjahre nicht am Bayern-Campus verbracht und das in Stiller unzweifelhaft vorhandene Potential entdeckt hätte? Vielleicht nicht an der Stufe seiner Karriere, an der er sich heute befindet.

Es ist ein übliches, und zugleich nachvollziehbares Konzept. Trainer wechseln den Verein und bringen im Idealfall Spieler ihres ehemaligen Clubs mit, die ihr System bereits kennen und zur Zufriedenheit umgesetzt haben. Sebastian Hoeneß wird die Verantwortlichen der TSG Hoffenheim nicht lange zur Verpflichtung des 2021 ablösefreien Stillers überredet haben müssen. Ein verhältnismäßig geringes Risiko, ein potentiell riesiger Gewinn. Der Youngster brauchte nicht lange um sich zu akklimatisieren. Auf die Eingewöhnung folgte die Etablierung und die Profilierung. Stiller war zurück in der Erfolgsspur und entwickelte sich im jungen Alter zu einem erfahrenen Bundesligaspieler.

Angelo Stiller
Foto: Getty Images

Als Förderer Hoeneß im April 2023 als neuer Cheftrainer in Stuttgart vorgestellt wurde, war bereits abzusehen was passieren könnte. Ende August 2023 gab der VfB die Verpflichtung von Angelo Stiller bekannt, 5,5 Millionen Euro Ablöse ließen sich die Schwaben seine Dienste kosten, ausgestattet wurde der damals 22-Jährige mit einem Arbeitspapier bis 2027. Eine Vertragsverlängerung bindet den siebenfachen deutschen Nationalspieler bis 2028 an die baden-württembergische Landeshauptstadt und doch bahnt sich in diesem Sommer ein verfrühter Abschied an. Der richtige Zeitpunkt scheint gekommen zu sein.

Stiller: Bereit für den nächsten Schritt

Stiller scheint das Level Stuttgart durchgespielt zu haben. Beim VfB ist er im dritten Jahr in Folge Stammspieler und hat längst bewiesen, dass Konstanz eine seiner großen Stärken darstellt. 93 Bundesliga-Spiele absolvierte er in drei Saisons für die Schwaben, 87-mal lief er von Beginn an auf. Im Schnitt reißt er dabei 84min pro Partie ab, in denen er nachweislich positiven Einfluss auf das Spiel seines Teams hat. Mit ihm auf dem Feld erzielt Stuttgart in dieser Saison 20 Tore mehr, als sie in der selben Zeit kassieren. Um Stillers Impact zu bewerten, reichen Statistiken alleine jedoch nicht aus.

Denn der Mittelfeldmotor tut viele Dinge, die auf einem oberflächlich geführten Datenzettel nicht auftauchen. Stiller ist die rechte Hand von Trainer Hoeneß und dirigiert seine Nebenleute auf einem hohen Niveau. Mit einer außergewöhnlichen Spielintelligenz und technischen Qualität ausgestattet, ist er das Bindeglied zwischen schwäbischer Abwehr und Angriff. Seine hohe Passsicherheit kann das Stuttgarter Spiel beruhigen oder ihm Tempo verleihen. In Stillers Arbeitsweise ist kaum eine von gegnerischen Teams angreifbare Schwachstelle zu erkennen. Mit Atakan Karazor hat er zwar einen starken Abräumer neben sich, aber auch im Zweikampf steht Stiller seinen Mann. Hoeneß setzte ihn bereits als Innenverteidiger ein, seine Flexibilität ist ein weiterer Pluspunkt auf der langen Liste seiner Attribute.

Angelo Stiller
Foto: Getty Images

All das macht Stiller für Topklubs so interessant. Sein Profil bietet ein Komplettpaket auf einer Schlüsselposition und trotz weiterhin vorhandenen Potentials ist der gebürtige Münchner ein fertiger Spieler, der bedenkenlos als Stammspieler eingeplant werden könnte. Stiller ist trotz jungen Alters kein Projekt mehr, einer der mal gut werden könnte. Er ist es bereits. Vor allem seine Fähigkeit zur Temporegulation lässt Zweifel an der Reife für den nächsten Schritt verstummen. Die beispielsweise höhere Spielgeschwindigkeit in der Premier League sollte kein Problem darstellen. Kostproben gab es bereits in der Champions League, dort wo Stiller über kurz oder lang dauerhaft auflaufen will und kann. Die Rahmenbedingungen der Situation in Stuttgart geben es her.

Kassiert der VfB 50 Millionen Euro für Stiller?

Denn der VfB stellt die Weichen bereits auf eine Zukunft ohne Stiller. Die Verpflichtung von Hoffenheims Grischa Prömel ist praktisch unter Dach und Fach, zusätzlich wollen die Schwaben Ex-Nürnberger Caspar Jander aus Southampton loseisen. Der voraussichtliche Abgang Stillers soll durch mehrere Kräfte aufgefangen werden. Der 25-Jährige hat im Sommer eine Kaufoption von 37,5 Millionen Euro, der VfB kann ihm diese allerdings für zwei bis vier Millionen abkaufen und seinen Star für deutlich mehr an interessierte Spitzenteams abgeben. Eine Summe von 50 Millionen soll im Raum stehen. Ein gutes Geschäft für die Schwaben, denn Stiller befindet sich auf dem Peak seines bisherigen Marktwerts. Transfermarkt schätzt die Zahl auf 45 Millionen Euro. Sollte Stiller zur WM fahren, könnte durch starke Leistungen ein weiterer Preisschub anstehen.

Zurück in die Gegenwart. Mit dem VfB kämpft Stiller um die erneute Teilnahme an der Champions League. Vor allem steht am heutigen Donnerstag aber das DFB-Pokal-Halbfinale gegen den SC Freiburg an. Bei einem Sieg wäre die Titelverteidigung ganz nahe, im Finale wartet der FC Bayern. Ein erneuter Triumph im Berliner Olympiastadion wäre sensationell und ein Bilderbuch-Abschied für Stiller, der dann endlich wieder selbst in der Jubeltraube stehen dürfte.

THEMENAngelo StillerSebastian HoeneßVfB Stuttgart
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