VfB Stuttgart | Zukunft eines Quartetts ist noch ungeklärt

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News | Der VfB Stuttgart nimmt als Aufsteiger eine gute Rolle ein und wird den Klassenerhalt bald auch rechnerisch gesichert haben. Daher stellt sich die Zukunftsfrage bei den Akteuren, deren Verträge im Sommer enden. Darunter befindet sich auch Kapitän Gonzalo Castro.

VfB-Sportdirektor Mislintat: „Bei den auslaufenden Verträgen brauchen wir das wirtschaftliche Go”

Mit 36 Punkten liegt der VfB Stuttgart auf Platz acht. Er besitzt sogar noch realistische Chancen in den Europapokal einzuziehen. Dies wäre ein Bonus für den Aufsteiger, der auch mit attraktivem Fußball begeistern zu wusste. Momentan läuft bereits die Kaderplanung für die kommende Spielzeit. Somit beschäftigt sich Sportdirektor Sven Mislintat (48) auch mit den Arbeitspapieren von Gonzalo Castro (33) , Daniel Didavi (31), Hamadi Al Ghaddioui (30) und Marcin Kaminski (29), die nur noch bis Saisonende gültig sind. Gegenüber dem Kicker erklärte er: „Bei den auslaufenden Verträgen benötigen wir das wirtschaftliche Go.”

Castro und Didavi zählen zudem zu den Topverdienern im Kader. Besonders im Fokus steht der aufstrebende Kapitän Castro: „Er hat es verdient, dass wir uns respektvoll zusammensetzen.” Grundsätzlich seien beide Parteien an einer Fortsetzung der Zusammenarbeit interessiert. Fahrt aufgenommen haben die Gespräche allerdings noch nicht. „Wir müssen sehen, was wir uns in diesen Corona-Zeiten erlauben können. Immer einhergehend mit der sportlichen Evaluation der Spieler”, so Mislintat.

Ebenfalls Chancen auf einen Verbleib darf sich daher Angreifer Al Ghaddioui ausrechnen, der in der vergangenen Spielzeit überzeugte. Verletzungsbedingt kam er in der laufenden Spielzeit auf nur vier Kurzeinsätze. Mislintat meinte:„Ich glaube, dass es eine Gesamtverantwortung des Vereins gibt, einen Spieler, der so lange ausgefallen ist, zu unterstützen. Wir sind uns unserer sozialen Verantwortung bewusst und werden dieser bei Hamadi gerecht werden.” Enden wird dagegen wohl die Zeit von Kaminski, der in den Plänen von Trainer Pellegrini Matarazzo (43) keine Rolle mehr spielt.

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(Photo: Imago)

Yannick Lassmann

Rafael van der Vaart begeisterte ihn für den HSV. Durchlebte wenig Höhen sowie zahlreiche Tiefen mit seinem Verein und lernte den internationalen Fußball lieben. Dem VAR steht er mit tiefer Abneigung gegenüber. Seit 2021 bei 90Plus.

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