Werder Bremen | Viel Selbstkritik nach Sieg in Hoffenheim

Werder-Coach Ole Werner.
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News | Werder Bremen landete am Freitagabend den bereits vierten Saisonsieg. Dennoch zeigten sich die Beteiligten vom Auftritt in Hoffenheim nur wenig angetan.

Werder-Coach Werner: „Wir haben wahnsinnig viele Chancen zugelassen“

Zum Auftakt des neunten Bundesliga-Spieltags duellierten sich die TSG Hoffenheim und Werder Bremen. Das bessere Ende nach 96 munteren Minuten besaß der Gast, der schon 15 Punkte auf dem Konto hat und vorerst auf Rang vier kletterte. Trotz der eindrucksvollen Bilanz und dem bereits dritten Auswärtssieg fand Ole Werner (34) im Anschluss kaum lobende Worte. Seine Mannschaft habe „ganz schlecht“ ins Spiel gefunden und mit den Gegenbewegungen große Probleme gehabt, betonte er im DAZN-Interview.

Die zwischenzeitliche Führung durch Marvin Ducksch (28) erachtete der Erfolgstrainer als eher glücklich, denn „wir haben wahnsinnig viele Chancen zugelassen“. Auch der Torschütze selbst erkannte viele Defizite, insbesondere vor der Pause: „Wir wussten, dass es kein hektisches Spiel werden darf. Das ist es in der ersten Halbzeit aber geworden. Wir haben nicht gut im letzten Drittel gespielt, den Ball nicht festgemacht und so haben wir die Chancen gegen uns gekriegt.“

 

Ducksch war auch am Ausgleich durch Munas Dabbur (30) beteiligt, da er zuvor den Ball verlor. Auch seine Mitspieler leisteten sich Aussetzer dieser Art, weshalb Werner haderte: „In einer Phase, wo der Gegner mehr den Ball hat, ist es wichtig, dass man mit dem eigenen Ballbesitz gut umgeht. Da hatten wir haarsträubende Fehlpässe, die in Kontersituationen gemündet sind.“

Nach dem Seitenwechsel fand der Aufsteiger besser in die Partie, stellte die spielfreudigen Hoffenheimer vor mehr Aufgaben und profitierte in der Schlussphase von einem diskutablen Foulelfmeter, den Niclas Füllkrug (29) eiskalt verwandelte. „Es ist gut ausgegangen für uns. Das ist das, was zählt“, so ein letztlich rundum zufriedener Ducksch, der in der kommenden Woche im Heimspiel gegen Mainz nachlegen will.

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(Photo by Selim Sudheimer/Getty Images)

Yannick Lassmann

Rafael van der Vaart begeisterte ihn für den HSV. Durchlebte wenig Höhen sowie zahlreiche Tiefen mit seinem Verein und lernte den internationalen Fußball lieben. Dem VAR steht er mit tiefer Abneigung gegenüber. Seit 2021 bei 90Plus.

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