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90PLUS » Wer fährt nach Budapest? – 3 Thesen zur Halbfinalwoche im Europapokal
Champions League

Wer fährt nach Budapest? – 3 Thesen zur Halbfinalwoche im Europapokal

Jakob Haffke
05.05.26, 07:19
Jakob Haffke
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Die Hinspiele der Champions-League-Halbfinalpartien boten große Unterhaltung, doch wer schafft den Einzug ins Finale am 30. Mai?

Zu den Rückspielen der Halbfinalbegegnungen in der Champions League, sowie der Europa und Conference League formuliert Jakob Haffke drei mehr oder minder steile Thesen zu den anstehenden Partien und dem generellen Geschehen im Europapokal.

1. Champions League Finale mit zwei spanischen Trainern?

Nicht nur die Kritiker waren sich nach dem Hinspiel zwischen Paris Saint-Germain und Bayern München einig, dass sie gerade Zeugen eines historischen Abends geworden waren. In einer spektakulären Darbietung offensiver Spielkultur zeigten beide Teams, dass es für sie praktisch nur eine Richtung gibt: nach vorne. Am Ende ist trotz des 5:4-Sieges von PSG vor dem Rückspiel noch alles offen. Doch es gibt einen entscheidenden Aspekt, der das Pendel in der Allianz Arena zu Gunsten von Luis Enriques Team ausschlagen lassen könnte. Die Fähigkeit eben doch nicht ausschließlich angreifen zu können.

Bereits im Rückspiel im Viertelfinale zeigte PSG, dass sie phasenweise auch „leiden“ können. Das heißt nicht über 90 Minuten Mann gegen Mann pressen, sondern sich auch etwas abwartender in die eigene Hälfte zurückzuziehen. Dies half den Parisern an der Anfield Road gegen Liverpool dabei den Reds den Stecker zu ziehen. Auch in München könnte Luis Enrique die Marschroute ausrufen, nicht die ganze Zeit zu attackieren, sondern immer wieder defensivere Phasen einzustreuen und die Bayern auszukontern.

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Zwei Trainer, die nicht zwangsläufig für bedingungslosen Offensivfußball stehen, sind Diego Simeone und Mikel Arteta. Doch das Hinspiel zwischen Atletico und Arsenal übertraf die Erwartungen weitestgehend. Am Ende standen sogar mehr Torschüsse auf dem Statistikzettel als am Vorabend. Dies erzählt zwar nicht die ganze Geschichte, doch vor allem Atletico konnte sich am Ende ärgern im zweiten Durchgang zahlreiche Chancen nicht genutzt zu haben, während Arsenal einem zurückgenommenen Elfmeter hinterhertrauerte.

Vor dem Aufeinandertreffen heute Abend macht in Nordlondon vor allem der Auftritt vom Wochenende Mut. Viktor Gyökeres ließ auf den verwandelten Elfmeter aus dem Hinspiel im Wanda Metropolitano einen Doppelpack und einen Assists folgen. Doch vor allem Bukayo Sakas Leistung sorgte für Aufsehen. Erstmals seit langem zeigte der Flügelspieler, was in ihm steckt. Nach zahlreichen Verletzungs- und Fitnessproblemen könnte Saka gegen Atletico zum entscheidenden Faktor werden. Er ist und bleibt der Spieler Arsenals, mit dem der offensive Output von Mikel Artetas Team steht und fällt.

Meine These daher: Im Finale der Champions League gibt es ein Duell der spanischen Trainer zwischen Mikel Artetas Arsenal und Luis Enriques PSG.

SC Freiburg
Foto: Getty Images

2. Gelingt Freiburg im eigenen Stadion die Wende?

Lange sah es so aus, als würde Noah Atubolu mal wieder zum Freiburger Helden werden. Doch in der Nachspielzeit des Hinspiels zwischen Sporting Braga und dem SC ließ der Freiburger Schlussmann einen eher ungefährlichen Schuss nach vorne klatschen, sodass Mario Dorgeles zum 2:1 einschießen konnte. So müssen die Breisgauer im Rückspiel einen Rückstand aufholen. Doch die Heimstärke des Teams von Julian Schuster in Europa ist beeindruckend. Sämtliche Heimspiele in der Europa League wurden bisher gewonnen. 14:2 lautet das Torverhältnis aus sechs Europapokalspielen im Europa-Park-Stadion. So hat Freiburg am Donnerstagabend praktisch alle Trümpfe in der eigenen Hand.

Das andere Halbfinale der Europa League ist eine rein englische Paarung. Im Hinspiel überzeugte Nottingham Forest auf ganzer Linie und hätte sogar höher als 1:0 gewinnen können. Seit der Amtsübernahme von Vitor Pereira verloren die „Tricky Trees“ nur zwei von 16 Spielen und ließen die Abstiegsränge in der Premier League hinter sich. Ganz anders ist die Stimmung bei Aston Villa. Unai Emery ist zwar ein ausgewiesener Europa-League-Experte und gewann den Wettbewerb bereits viermal. Doch drei Niederlagen in Folge, darunter eine blutleere 1:2-Niederlage gegen Tottenham Hotspur am Wochenende, sorgen für Unruhe.

Meine These daher: Im Finale der Europa League stehen sich der SC Freiburg und Nottingham Forest gegenüber.

RC Strasbourg
Foto: Getty Images

3. Strasbourg mit dem nächstem Heim-Comeback?

Das deutlichste Hinspielergebnis in allen drei Europapokal-Wettbewerben gab es zwischen Schachtar Donezk und Crystal Palace. Beim 3:1-Erfolg der Eagles in Krakow zeigte vor allem Daichi Kamada eine sehr starke Leistung. Der Japaner gewann gemeinsam mit Trainer Oliver Glasner bereits mit Eintracht Frankfurt in der Saison 2021/22 die Europa League. Dass Donezk es, angesichts der Umstände des russischen Angriffs auf die Ukraine, überhaupt bis ins Halbfinale geschafft hat, ist bereits ein großer Erfolg. Palace wird sich den Finaleinzug im Selhurst Park allerdings nicht mehr nehmen lassen.

Im zweiten Halbfinale der Conference League reist Rayo Vallecano mit einem 1:0-Sieg im Gepäck nach Straßburg. Der Racing Club hat allerdings bereits im Viertelfinal-Rückspiel gegen Mainz 05 gezeigt, welche Dynamik das heimische Stade de la Mainau entwickeln kann. Nach einer Hinspielniederlage spielte das Team von Gary O’Neil die Mainzer phasenweise an die Wand und hätte auch höher als 4:0 gewinnen können. Die Offensive der Elsässer ist hochtalentiert und kaum zu stoppen, wenn sie einmal ins Rollen kommt. Dazu konnte Strasbourg in der Liga praktisch alle Stammspieler schonen und geht ausgeruht ins Rückspiel. Rayo hingegen verspielte bereits gegen AEK Athen beinahe einen 3:0-Vorsprung.

Meine These daher: Im Finale der Conference League treffen Crystal Palace und RC Strasbourg aufeinander.

Jakob Haffke

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