Der FC Bayern ist in dieser Woche aus der Champions League ausgeschieden. Gegen PSG reichte es nur zu einem 1:1, das Hinspiel verlor der Rekordmeister mit 4:5.
Im Hinspiel lieferten beide ein Offensivspektakel ab, im Rückspiel war PSG die Mannschaft, die deutlich kontrollierter agierte. Und damit Bayern den Stecker zog.
Klar, der FCB hatte seine Chancen und hatte auch wirklich nicht das große Glück, was Entscheidungen des Schiedsrichters angeht, aber am Ende war man auch nicht zwingend genug, zu weit weg vom eigenen Optimum.
Kahn sieht Kontrollverlust beim FC Bayern
Einige Experten kritisierten den FC Bayern nach dem Rückspiel und analysierten, dass der Rekordmeister zu langsam gespielt hat, teilweise technisch nicht gut genug war. Und die defensive Balance fehlte in Hin- und Rückspiel zusammengenommen zu oft.
Für Oliver Kahn war das etwas, das sich schon vorher angedeutet hatte. „Wenn man sich die Spiele davor anschaut, haben wir das ja oft diskutiert. Ich habe immer gesagt: Mir gefällt das überhaupt nicht. Vor dem Rückspiel gegen Paris hat Bayern in vier Spielen 13 Gegentore kassiert. Natürlich hieß es dann: Sie haben die Spiele trotzdem noch gedreht“, so Kahn bei Sky.

Und weiter: „Wenn in diesem System die Kontrolle und die Balance verloren gehen, sieht man sehr schnell, wie anfällig es wird. Spieler machen sich Gedanken, auch wenn du ein Spiel 4:3 gewinnst, nachdem du 0:3 zurückgelegen hast. Was funktioniert im Moment nicht? Und wenn du dann mit dem Gefühl ins Rückspiel gehst, dass man aktuell etwas anfällig ist, dann passiert genau das, was gegen PSG passiert ist!“
Heißt also, dass der FC Bayern in Zukunft darauf achten sollte, mehr Balance auf das Feld zu bekommen und sich besser gegen den Ball zu präsentieren, um am Ende auch mehr Titel zu gewinnen, gerade auf der großen Bühne.

