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90PLUS » Man. United: Probleme bei möglichem Sancho-Deal
Champions League

Man. United: Probleme bei möglichem Sancho-Deal

Manuel Behlert
01.10.19, 11:23
Manuel Behlert
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(Photo by Christian Kaspar-Bartke/Bongarts/Getty Images)

News | Jadon Sancho wird nicht ewig für Borussia Dortmund spielen, das teilte zuletzt auch Michael Zorc gegenüber dem „Kicker“ mit. Der junge Engländer fühlt sich in Dortmund derzeit wohl und hat die ideale Umgebung, um sich weiterzuentwickeln. Irgendwann dürfte aber der Schritt zu einem noch größeren, finanzstarken Klub folgen.

Mehr als 100 Mio. Pfund und die Überzeugung werden benötigt

Einer der Klubs, die in den Medien immer wieder mit Sancho in Verbindung gebracht werden, ist Manchester United. Die „Red Devils“ haben ihre Strategie auf dem Transfermarkt angepasst und zuletzt eher junge, englische Spieler wie Wan-Bissaka oder James verpflichtet, beförderten zudem den ein oder anderen Spieler aus der eigenen Jugend.

Dass Sancho in den Plänen von Manchester United eine Rolle spielt, scheint klar zu sein. Doch ist der Engländer überhaupt finanzierbar? Laut einem Bericht von „Goal“ will Manchester United im Winter einen Stürmer verpflichten, Mario Mandzukic ist ein Kandidat. Auch Christian Eriksen spielt in den Planungen des Klubs eine Rolle. Beide Spieler würden zwar keine Ablöserekorde sprengen, aber diese Verpflichtungen könnten dazu führen, dass Manchester United Probleme bekommt, wenn man wirklich ernsthaft in das Rennen um Sancho einsteigt. Der Offensivspieler des BVB wird nämlich mehr als 100 Millionen Pfund kosten und die fehlenden Einnahmen aufgrund der Nichtteilnahme an der Champions League belasten Manchester United zusätzlich.

Zwar will Ed Woodward Trainer Ole Gunnar Solskjaer unterstützen und sagte ihm intern auch die nötige Rückendeckung auf dem Transfermarkt zu, allerdings muss United möglicherweise Abstriche machen. Einzeln betrachtet wäre die Ablösesumme für Sancho sicher aufzutreiben, allerdings muss man möglicherweise anderweitig Abstriche machen und muss natürlich auch einen Weg finden, den Spieler vom sportlichen Projekt zu überzeugen. Und das wird vor allem aufgrund der derzeitigen Situation und der fehlenden Entwicklung ein sehr schwieriges Unterfangen.

(Photo by Christian Kaspar-Bartke/Bongarts/Getty Images)

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