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90PLUS » „Heute ist Feiern erlaubt, wo auch immer“: Stuttgart überglücklich nach Finaleinzug
DFB-Pokal

„Heute ist Feiern erlaubt, wo auch immer“: Stuttgart überglücklich nach Finaleinzug

Manuel Behlert
02.04.25, 23:10
Manuel Behlert
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Stuttgart
(Photo by Alexander Hassenstein/Getty Images)

Der VfB Stuttgart hat sich gegen RB Leipzig im Halbfinale im DFB-Pokal durchgesetzt und das Endspiel erreicht. Deswegen waren die Protagonisten der Schwaben auch extrem zufrieden. Für den Mittwochabend gab es einen Feierbefehl. 

Diesen sprach Christian Gentner aus: „Es ist jedes Jahr ein Traum, nach Berlin zu kommen. Glückwunsch an die Mannschaft, es war ein hartes Stück Arbeit, aber wir sind zufrieden. Wir genießen jetzt den Sieg, den wir heute errungen haben. In der Liga wird es jetzt wichtig, danach kümmern wir uns dann um Bielefeld. Heute ist Feiern erlaubt, wo auch immer.“

Schäfer nach Pokalaus enttäuscht

Marcel Schäfer von RB Leipzig zog ein deutlich negativeres Fazit, logischerweise: „Die Enttäuschung ist riesengroß, weil wir die große Chance gehabt hätte, in Berlin zu spielen. Wir hatten mehr Chancen, aber man muss Stuttgart den Respekt zollen, weil sie effizient waren. Es gab zwei Tore nach ruhenden Bällen, eines per Traumtor. Es ist bitter. Wir sind natürlich enttäuscht, weil wir nicht das Pokalendspiel erreicht haben. Die Enttäuschung ist auch riesengroß, wir müssen das erstmal sacken lassen jetzt.“

Angelo Stiller, Mittelfeldspieler der Stuttgarter, sprach nicht nur über sein Tor, sondern auch über die Ziele, die man jetzt natürlich in Stuttgart hat: „Das war schon eines meiner schönsten Tore. Es war heute nicht einfach, weil sie einen neuen Trainer haben und wir nicht wussten, wie sie genau spielen werden. In den letzten Wochen waren wir teilweise gut, aber wir haben zu viele Fehler gemacht. Das haben wir vorher angesprochen. Jetzt wollen wir mehr, mit den Fans, mit der Stadt im Rücken.“

Alexander Nübel, Torhüter der Schwaben, sprach ebenfalls über den Pokalsieg: „Die erste Halbzeit war super anstrengend. Da war es wichtig, dass wir in Führung gingen. Ich denke, das hat uns geholfen. In der jetzigen Phase war es für uns natürlich schwer, aber jetzt im Finale zu spielen, ist super. Wir wollen das Spiel ziehen, egal wer jetzt der Gegner ist.“

Auch der Leipziger Neu-Trainer Zsolt Löw sprach bei Sky: „Ich war gar nicht unzufrieden, weil wir viele Chancen hatten. Nach dem 1:2 dachte ich, dass wir gute Chancen haben, noch einmal in das Spiel zu kommen. Alexander Nübel hat aber gut gehalten. Der xG-Wert sprach für uns, aber jetzt müssen wir uns leider vom Pokal verabschieden, das ist schade.“

(Photo by Alexander Hassenstein/Getty Images)

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