Nach Platz sechs in der vergangenen Spielzeit will Bayer Leverkusen in der kommenden Saison wieder um die Champions-League-Ränge kämpfen. Im Kader gibt es auf der Zugangsseite bereits einiges an Bewegung, mit Equi Fernandez könnten nun allerdings auch Einnahmen generiert werden.
Wie der kicker berichtet, beschäftigt sich Benfica Lissabon mit dem Argentinier. Das Interesse des portugiesischen Traditionsklubs soll derzeit allerdings noch nicht über eine lose Anfrage hinausgehen. Demnach müssten die Portugiesen zunächst selbst Einnahmen generieren, bevor ein Transfer in dieser Größenordnung überhaupt realistisch werden könnte.
Leverkusen: Fernandez wohl kein unverzichtbarer Baustein
Für Leverkusen wäre ein Abgang des 23-Jährigen offenbar grundsätzlich denkbar. Fernandez war erst im Sommer 2025 für 25 Millionen Euro Ablöse aus Saudi-Arabien verpflichtet worden, konnte die Erwartungen in seiner ersten Saison unter dem Bayer-Kreuz aber nicht voll erfüllen. Sein durchaus vorhandenes Potenzial ließ der Mittelfeldspieler nur zu selten aufblitzen. Entsprechend scheint intern die Bereitschaft vorhanden zu sein, sich mit Angeboten auseinanderzusetzen.
Benfica soll den Sechser zwar auf dem Zettel haben, verfolgt auf dieser Position aber offenbar mehrere Optionen. Mit Enzo Barrenechea wurde zudem bereits ein defensiver Mittelfeldspieler von Aston Villa für 12 Millionen Euro verpflichtet.
Dass sich Benfica durchaus auch in der Bundesliga umsieht, zeigt die Verpflichtung von Jakub Kaminski. Der Außenspieler wurde für rund 17 Millionen Euro vom 1. FC Köln geholt und bescherte dem Effzeh den zweitteuersten Transfer der Vereinsgeschichte.
Unabhängig davon bastelt Leverkusen, das sich insbesondere mit Blick auf hochveranlagte Nachwuchsspieler einen Namen gemacht hat, bereits an der Zukunft im Mittelfeld. Mit Kenan Doganay kommt ein 17-jähriges Talent von Olympique Lyon. Der französische U-19-Nationalspieler ist allerdings nicht als sofortiger Ersatz für den Profikader eingeplant, sondern soll zunächst in der U19 Spielpraxis sammeln.
Ein möglicher Verkauf von Fernandez und die Verpflichtung des Nachwuchsspielers stehen damit wohl nicht in direktem Zusammenhang.

