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90PLUS » Er ist wieder da – Kühne droht seinem HSV
Fußball News

Er ist wieder da – Kühne droht seinem HSV

Steffen Gronwald
07.11.17, 18:42
Steffen Gronwald
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Klaus-Michael Kühne engagierte sich beim HSV.
(Photo by Martin Rose/Bongarts/Getty Images)

Nach dem verdienten und langersehnten (Heim-)Sieg des HSV gegen den VfB Stuttgart kehrt man in Hamburg langsam wieder zum Alltag über. Ein fester Bestandteil ist davon seit heute auch wieder Klaus-Michael Kühne. Der Mäzen droht dem HSV den Geldhahn zuzudrehen, möchte einen neu aufgestellten Aufsichtsrat und weiteren Einfluss.

Täglich grüßt das Murmeltier – Kühne äußert sich in den Medien

Es war eine Zeit lang ruhig um ihn geworden, nun hat sich Klaus-Michael Kühne wieder an die Presse gewendet und über „seinen“ HSV geredet. Er fordert einen neu aufgestellten Aufsichtsrat und droht andernfalls kein weiteres Geld mehr fließen zu lassen.

Mit neu aufgestellt meint der Milliardär, dass von nun an Leute im Rat sitzen sollen, die sowohl über das nötige Geschick verfügen, als auch dem Verein verbunden sind. Im Wortlaut:

[Der neue Aufsichtsrat soll] sich diesmal nicht aus unabhängigen Persönlichkeiten zusammensetzen, die über Führungs- und Wirtschaftskompetenz verfügen, sondern aus größtenteils vereinsabhängigen Personen, die einseitig von Vereinspräsident Jens Meier nach Anhörung eines Beirats bestimmt werden sollen. [Kicker]

Es sollen also keine Personen zu Wahl gestellt werden, sondern vom Vereinspräsident Jens Meier, samt dreiköpfigen Beirat, bestimmt werden. Darüberhinaus möchte er weiter seinen Einfluss garantiert haben, will den neuen Aufsichtsrat absegnen können. Somit droht er – mal wieder – mit einem geschlossenen Geldhahn für den HSV:

Ich erkläre hiermit, dass ich der HSV Fußball AG zukünftig nur dann eine finanzielle Unterstützung gewähren werde, wenn sie über den von mir befürworteten, unabhängigen und kompetenten Aufsichtsrat verfügt und es diesem gelingt, Persönlichkeiten für die Führung der HSV Fußball AG zu gewinnen, die über große Managementqualität und -erfahrung verfügen. [Kicker]

Geschieht diese Forderung nicht, steht Kühne vor dem Rückzug, was genau das ist, was Teile des aktuellen Aufsichtsrats auch möchten. Es bleibt also spannend…

(Photo by Martin Rose/Bongarts/Getty Images)
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