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90PLUS » Hertha | Labbadia: Deshalb ist Piatek aktuell nur Ersatz
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Hertha | Labbadia: Deshalb ist Piatek aktuell nur Ersatz

Marc Schwitzky
30.10.20, 15:50
Marc Schwitzky
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Foto: IMAGO

News | Im vergangenen Winter für stolze 24 Millionen Euro nach Berlin gewechselt, ist Krzysztof Piatek bei Hertha BSC noch immer nicht richtig angekommen. Trainer Bruno Labbadia erklärte nun, woran der polnische Angreifer noch arbeiten muss, um sich durchsetzen zu können.

Hertha und Piatek suchen sich noch

Er sollte Herthas neue Sturmhoffnung werden, nachdem Davie Selke (25) und Vedad Ibisevic (36) den Verein verließen, doch auch nach zehn Monaten ist Krzysztof Piatek (25) noch nicht in Berlin angekommen. Der polnische Nationalstürmer wechselte im Januar für 24 Millionen Euro vom AC Mailand zu Hertha BSC, nach Lucas Tousart (23, 25 Millionen) ist er damit Herthas Rekordtransfer. Unter Ex-Trainer Jürgen Klinsmann (56) geholt, fremdeln Piatek und Nachfolger Bruno Labbadia (54) noch. In der vergangenen Rückrunde wurde ihm Ibisevic vorgezogen, im Sommer kam dann Jhon Cordoba (27), der sich auf Anhieb an Piatek vorbeischob und nun Stürmer Nummer eins ist.

61, 45, 22, zwölf und sechs – Das sind die Minuten, die Piatek in den letzten Spielen auf dem Platz stand. Eine rückläufige Entwicklung, zu der sich Labbadia nun äußerte. „Er ist ein absoluter Abschlussspieler und ich glaube, wir schaffen es noch nicht, ihn in die Position zu bringen, damit seine Stärken noch mehr zum Tragen kommen“, erklärte der Hertha-Trainer, der aber auch Piatek in die Pflicht nahm: „Plus, er muss natürlich auch noch an Dingen arbeiten, damit er – ohne, dass wir es immer komplett machen – in das Spiel mit reinkommt.“

Diese fehlenden Automatismen seien der Grund dafür, weshalb Labbadia auch ein längeres Einzelgespräch mit Piatek geführt hat, in welchem er dem Mittelstürmer per Videostudie aufzeigte, woran es noch hapert. „Spielern, die aktuell eher weit weg von der Startelf sind, widme ich mich besonders.“ Positiv stellt Labbadia heraus, dass Piatek im Training zeige, dass er sich unbedingt durchsetzen will. Aktuell hat Cordoba dennoch die Nase vorne: mit drei Treffern in fünf Spielen ist der Ex-Kölner eingeschlagen.

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Foto: IMAGO

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