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90PLUS » Kapitänsregel und VAR-Durchsagen sollen fest ins Regelwerk
Fußball News

Kapitänsregel und VAR-Durchsagen sollen fest ins Regelwerk

90PLUS
28.02.25, 12:00
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Kapitänsregel Harry Kane
(Photo by Dean Mouhtaropoulos/Getty Images)

Nach einer erfolgreichen Testphase sollen die Kapitänsregel und Schiedsrichter-Durchsagen festen Einzug ins Fußball-Regelwerk finden.

Kapitänsregel feierte bei der EM Premiere

Die Kapitänsregel und die neuen Schiedsrichter-Durchsagen sollen nach einer Testphase fest ins Fußball-Regelwerk aufgenommen werden. Bei ihrer Jahreshauptversammlung entscheiden die Regelhüter des International Football Association Boards (IFAB) am Samstag über die Anpassung. Im nordirischen Belfast steht zudem unter anderem eine Diskussion über Testläufe zur Reduzierung des Zeitspiels auf der Tagesordnung.

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Die von vielen Seiten positiv bewertete Kapitänsregel wurde von der Europäischen Fußball-Union (UEFA) bei der EM 2024 eingesetzt, auch in Deutschland kommt diese inzwischen in allen Ligen zur Anwendung. Die Regel besagt laut DFB, „dass sich nur der Mannschaftskapitän an den Schiedsrichter oder die Schiedsrichterin wenden darf, um eine wichtige Entscheidung erklärt zu bekommen. Die Kapitäne sind zudem dafür verantwortlich, dass ihre Mitspieler*innen die Unparteiischen respektieren.“

Trotz der bevorstehenden Verankerung im Regelwerk bleibt die Umsetzung in den verschiedenen Wettbewerben aber nur eine Option.  Gleiches gilt – auch mit Blick auf die notwendigen technischen Voraussetzungen – für die Durchsagen der Referees infolge einer VAR-Entscheidung. In der Bundesliga und 2. Liga wird das Vorgehen, das für mehr Transparenz sorgen soll, seit einigen Wochen getestet.

„Die müssen sortieren, was gut ist für den Fußball“, sagte der deutsche Schiedsrichterboss Knut Kircher über das IFAB: „Von daher versprechen wir uns schon einen nächsten Schritt zu mehr Klarheit und Verständlichkeit.“

Das IFAB berät und beschließt traditionell die Regeln des Fußballs. Das Gremium besteht bereits seit 1882. Die Verbände aus England, Nordirland, Schottland und Wales besitzen als Ur-Verbände des Fußballs vier Stimmen in dem Gremium, die anderen vier stimmberechtigten Mitglieder stellt die FIFA. Der Weltverband erkannt die Entscheidungsgewalt über Fußballregeln des IFAB nach seiner Gründung 1904 an. Für eine Regeländerung ist eine Dreiviertelmehrheit erforderlich. (SID)

(Photo by Dean Mouhtaropoulos/Getty Images)

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