Malik Tillman könnte Bayer Leverkusen nach nur einer Saison bereits wieder verlassen. Der Offensivspieler war im Sommer 2025 für rund 35 Millionen Euro von der PSV Eindhoven verpflichtet worden und sollte nach dem Abgang von Florian Wirtz eigentlich eine zentrale Rolle im Leverkusener Offensivspiel übernehmen. Stattdessen kommt der 23-Jährige nur selten zum Zug.
Wie die Sport Bild berichtet, wächst bei Tillman der Frust über seine aktuelle Situation unter Trainer Kasper Hjulmand. Der Däne habe in seinem System keinen echten Platz für einen klassischen Box-to-Box-Spieler. Zudem kämen die Abschlussqualitäten des US-Amerikaners nur selten zur Geltung.
Brentford und Fulham an Leverkusen-Star interessiert
Dem Bericht zufolge beobachten vor allem zwei Klubs aus der Premier League die Lage genau. Sowohl der FC Brentford als auch der FC Fulham sollen weiterhin großes Interesse an Tillman haben. Beide Vereine hatten sich demnach bereits vor dessen Wechsel nach Leverkusen mit ihm beschäftigt und sollen grundsätzlich bereit sein, eine Ablöse in Höhe von 35 Millionen Euro zu zahlen.
Für Bayer wäre ein früher Abschied sportlich wie wirtschaftlich bemerkenswert. Immerhin hatten die Verantwortlichen große Erwartungen an den Transfer geknüpft und Tillman als eines der zentralen Offensivprojekte der neuen Mannschaft eingeplant. Nicht ohne Grund erhielt der Nationalspieler der USA die Rückennummer 10, die zuvor Florian Wirtz getragen hatte.

Intern soll in Leverkusen weiterhin Einigkeit darüber herrschen, dass Tillman nach wie vor ein Spieler mit großem Potenzial ist. Seine Zukunft dürfte allerdings eng mit der von Cheftrainer Kasper Hjulmand verknüpft sein. Sollte der Däne auch in der kommenden Saison an der Seitenlinie stehen, erscheint ein Verbleib des Mittelfeldspielers derzeit eher unwahrscheinlich. Wagt Bayer wiederum einen kompletten Neustart mit einem neuen starken Mann an der Seitenlinie, muss die Situation neu bewertet werden.

