Der FC Schalke befindet sich im siebten Himmel. Fünf Spieltage vor Ende der Saison steht der S04 auf Platz eins der zweiten Bundesliga. Einen großen Anteil daran besitzt Cheftrainer Miron Muslic.
Nicht wenige haben gestaunt als der FC Schalke vor der Saison Miron Muslic aus dem Hut zauberten. Der Bosnier, der seine Kindheit in Österreich verbracht hat, schlug ein wie eine Bombe, ist längst Publikumsliebling und steht kurz davor mit den „Königsblauen“ die Rückkehr in die Bundesliga zu feiern.
Matthäus über Muslic – „Hat immer an die Stärken appeliert“
In seiner Kolumne bei Sky hob Lothar Matthäus vor allem die Wirkung von Muslic auf die Mannschaft hervor. Der Schalke-Coach habe es geschafft, „eine Einheit zu formen“ und zugleich „Ruhe in den Verein zu bringen“. Zudem genieße der 42-Jährige die Anerkennung der Spieler, habe ihnen „eine gute Mentalität eingehaucht“ und ein funktionierendes Miteinander geschaffen.
Besonders beeindruckt zeigte sich Matthäus davon, wie Muslic mit personellen Rückschlägen umging. Der Bosnier habe „immer an die Stärken appelliert“ und trotz zahlreicher Ausfälle „nicht geweint“, sondern vielmehr jene Spieler stark gemacht, die von hinten nachgerückt seien. Auch sein eigenes „stets selbstbewusstes Auftreten“ habe sich laut Matthäus auf die Mannschaft übertragen und sei ein wichtiger Grund für die aktuelle Stärke der Schalker.
Das vergangene Spiel gegen Elversberg unterstrich die hervorragende Mentalität der Mannschaft, die nach einer umstrittenen Schiedsrichterentscheidung und der daraus resultierenden Roten Karte in Unterzahl in Führung gingen und den Vorsprung über die Zeit brachten.

Zugleich betonte der Rekordnationalspieler, dass Schalke unter Muslic zwar „nicht den attraktivsten Fußball“ spiele, dies im Aufstiegskampf der 2. Bundesliga jedoch keine entscheidende Rolle spiele. Einen Aufstieg könne man sich „nicht erspielen, den muss man sich erarbeiten“ und genau das mache der S04 unter Muslic derzeit „sehr gut“.

