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90PLUS » Pauli-Präsident Göttlich fordert solidarisches System im Profifußball
Fußball News

Pauli-Präsident Göttlich fordert solidarisches System im Profifußball

Hendrik Wiese
24.03.20, 12:30
Hendrik Wiese
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Pauli
(Photo by Thomas Starke/Bongarts/Getty Images)

News | In Zeiten der Corona-Krise werden viele finanzielle Schwächen und begangene Fehler sichtbar. Oke Göttlich, Präsident des FC St- Pauli, fordert daher ein neues Fußballsystem.

Göttlich – Änderungen, aber 50+1 muss bleiben

Zum neunköpfigen Präsidium, welches am heutigen Dienstag über die Fortsetzung des Spielbetriebes in der 1. und 2. Bundesliga tagt, gehört auch Oke Göttlich an.
Der 44-Jährige strebt dabei laut „Kicker“ Informationen ein anderes System in den Profiligen Deutschlands an.
„Diese Krise wird den Fußball nicht mehr so sein lassen, wie er vorher war. Das bisherige System muss ein neues, welches für ein solidarisches Miteinander steht, weichen.“
Dabei hebt der Präsident drei wesentliche Faktoren hervor, welche prägende Merkmale für die Umstrukturierung sein müssen. „Solidarität, einen integren Wettbewerb und die Gleichverteilung von Einnahmeströmen.“
Damit spricht Göttlich wohl stellvertretend für viele kleine Klubs, welche durch die bisherige Aufteilung der Fernsehgelder keine Chance erhalten mit den größeren mitzuhalten.

Durch das „Gesundschrumpfen“ des Fußballs würde auch Menschlichkeit einfließen. „Wenn wir gegen die zügellosen Finanzstrategien vorgehen, würde der Fußball schrumpfen, was aber ein wichtiges Zeichen gegenüber der Gesellschaft und vielen existenzbedrohenden Menschen wäre.“

Doch auch die großen Klubs haben in der aktuellen Zeit Probleme zahlungskräftig zu bleiben. Den Vorschlag die 50+1 Regel aufzuheben, sieht Göttlich als fatal an. „Wenn wir die 50+1 Regel kippen würden und das kapitalistische Sportsystem nach den USA installieren, dann hätten wir die Gesellschaft für unseren Sport auf jeden Fall verloren.“

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(Photo by Thomas Starke/Bongarts/Getty Images)

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