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90PLUS » VfB Stuttgart prüft erneuten Gehaltsverzicht
Fußball News

VfB Stuttgart prüft erneuten Gehaltsverzicht

Gero Lange
12.08.20, 22:01
Gero Lange
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STUTTGART, GERMANY - FEBRUARY 16: Managing Director Thomas Hitzlsperger of VfB Stuttgart looks on during the Bundesliga match between VfB Stuttgart and RB Leipzig at Mercedes-Benz Arena on February 16, 2019 in Stuttgart, Germany. (Photo by Christian Kaspar-Bartke/Bongarts/Getty Images)

News | Um die finanziellen Auswirkungen der Corona-Krise abzumildern, prüfen die Vereine alle Möglichkeiten, ihre Ausgaben zu minimieren. Beim VfB Stuttgart zieht Sport-Vorstand Thomas Hitzlsperger einen erneuten Gehaltsverzicht in Betracht.

VfB Stuttgart – Mannschaft könnte erneut auf Gehalt verzichten

Thomas Hitzlsperger(38) macht sich als Sport-Vorstand aktuell Gedanken um die Situation seines Vereins, dem VfB Stuttgart. Die finanzielle Situation sei aufgrund der Auswirkungen durch die Corona-Pandemie „nicht ganz einfach“, wie er dem Kicker gegenüber zu Protokoll gab.

Um zu verhindern, dass der Klub in finanzielle Schieflage gerät, wird ein erneuter Gehaltsverzicht in Betracht gezogen. Diesen gab es bereits in der vergangenen Saison, zu Beginn der Corona-Pandemie.

„Wir sind in der vergangenen Saison schon auf die Spieler zugegangen und haben sie damit konfrontiert, wie die Situation ist. Und die Spieler haben verzichtet Das war eine runde Sache, eine faire Sache, weil wir eine schnelle und faire Lösung gefunden haben“, so Hitzlsperger zum vergangenen Gehaltsverzicht.

Ziel sei es aber weiterhin, „dass kein Einziger beim VfB Stuttgart auf Geld verzichten muss“. Dies betrifft auch die weiteren Mitarbeiter des Vereins, die seit April und bis Ende des Jahres in Kurzarbeit sind. Hier könnte ein KfW-Kredit helfen, der beantragt wurde. Der Umfang diese Kredits beträgt 10 bis 15 Millionen Euro und sei nicht für die Lizenzmannschaft gestellt worden. Allerdings ist dieser Kredit noch nicht bewilligt.

Zur Rückkehr von Zuschauern ins Stadion hat der VfB den lokalen Gesundheitsbehörden ein Konzept vorgelegt. Das Konzept „wurde für sehr gut befunden“, so Hitzlsperger, allerdings müsse man noch auf das grüne Licht durch die Behörden warten.

Zudem bräuchte der VfB Stuttgart mindestens 10.000 Leute in der Arena, so der Sport-Vorstand weiter: „Bei weniger wird es schwierig, um überhaupt noch Profit zu machen.“ 

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(Photo by Christian Kaspar-Bartke/Bongarts/Getty Images)

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