La Liga | 3:3! Hugo Duro macht den Wahnsinn gegen Atlético perfekt!

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News | Am 13. La-Liga-Spieltag empfing Valencia im Mestalla Atlético Madrid. Nach einem frühen Ausgleich in Halbzeit zwei zeigte sich der amtiertende Meister effizient. Trotzdem hatten sie die Rechnung ohne das neue Valencia gemacht. Ein Doppelpack von Hugo Duro in der Nachspielzeit sorgte für ein spektakuläres 3:3.

Atlético dominant, Suárez effizient

Valencia feierte vergangenes Wochenende ein 2:0 gegen Europa-League-Sieger Villarreal. José Bordalas bot vor dem Duell mit Titelverteidiger Atlético Madrid ein 4-5-1 auf, mit Mouctar Diakhaby und Omar Alderete im Abwehrzentrum, dazu ein Mittelfeld aus Hugo Guillmón, Uroš Račić und Dani Wass.

Für Atlético Madrid verlief die Woche gemischt. Einem 3:0-Heimsieg gegen Real Betis in La Liga ließen die Colchoneros ein 0:2 in Anfield folgen. Diego Simeone ging keine Experimente ein und bot seine beste Mannschaft auf, mit Koke und Rodri De Paul im Mittelfeld und Luis Suárez sowie Antoine Griezmann als Doppelspitze. Ex-Valencianista Geoffrey Kondogbia fand sich genauso auf der Bank wieder, wie der ehemalige Herthaner Matheus Cunha.

 



 

Wenig überraschend waren die ersten Minuten der Partie zwischen 10 und 4 relativ ereignisarm. Valencia zog vor dem eigenen Strafraum das Mäuerchen hoch und Atlético tat sich schwer. Nach sechs Minuten prallten Hélder Costa und Kieran Trippier zusammen. Der Engländer verletzte sich an der Schulter und konnte nicht weitermachen, Šime Vrsaljko kam für ihn.

Den ersten Torschuss gab es nach einer guten Viertelstunde. Jasper Cillessen hatte allerdings keine Probleme mit dem Distanzschuss von Ángel Correa.

29 Minuten dauerte es bis zur ersten Gelegenheit für Valencia: Gonçalo Guedes zog aus gut 20 Metern ab, Jan Oblak parierte.

Unterm Strich war Atlético Madrid aber die dominantere Mannschaft in dieser Partie, wofür sie sich zehn Minuten vor der Pause belohnten: Luis Suárez schlich sich in den Rücken der Valencia-Abwehr und wurde von Correa mit einem Steilpass bedient, Diakhaby bot Atléticos Nummer 9 die Außenbahn an, sodass Suárez via Innenpfosten treffen konnte. Gayà wollte noch auf der Linie klären, bekam die Kugel allerdings nicht mehr zu packen. Der amtierende Meister zog sich in den letzten Minuten zurück und sicherte die knappe Pausenführung.

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Hugo Duro kontert Atléticos Doppelschlag spät

Ohne Wechsel ging es in den zweiten Durchgang. Nur drei Minuten nach Wiederanpfiff fand Correa mit seiner Hereingabe diesmal Antoine Griezmann, der über das Tor köpfte. Aber auch Valencia hatte sich viel vorgenommen – und begann in Minute 50 damit, es umzusetzen. Gayà flankte an allen Mann vorbei. Am zweiten Pfosten stand Guedes frei, Oblak parierte, tat das allerdings so, dass die Kugel zu Stefan Savić prallte und von dort hinter die Linie – 1:1!

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Photo by Aitor Alcalde/Getty Images

Konträr zur Anfangsphase zog sich Valencia diesmal nicht zurück, sondern versuchte nachzulegen. Das spielte Atlético in die Karten. 58. Minute, Griezmann startete diesmal selbst, hätte Suárez noch rechts mitnehmen können, machte es aber selbst und schweißte die Kugel in den linken Winkel. Zwei Minuten später flankte Griezmann auf Suárez, der Ball flipperte irgendwie zu Šime Vrsaljko, der nur noch einschieben musste. Zunächst entschied das Schiedsrichtergespann um César Soto Grado auf Abseits. Der VAR-Check wusste diesen Verdacht jedoch nicht zu bestätigen – 1:3 nach einer Stunde.

Valencias Antwort: Ein Eckball, der in die Mitte zum freistehenden Dani Wass segelte. Valencias Nummer 18 beförderte die Kugel an die Unterkante des Querbalkens.

Valencia belohnt sich spät tatsächlich noch

So plätscherte die Begegnung in den Folgeminuten vor sich hin. Atlético wusste genau, was sie zu tun hatten, um das Ergebnis zu halten. Erst fünf Minuten vor Schluss hatten die Gastgeber wieder eine gute Gelegenheit, als Guedes das kurze Eck anvisierte, Oblak packte zu.

Trotzdem hatte Valencia dieses Spiel noch nicht hergegeben. Geoffrey Kondogbia, der in seinem ehemaligen Stadion unter Pfiffen begrüßt wurde, verlor die Kugel. So konnten die Gastgeber umschalten, Gayà flankte auf den eingewechselten Hugo Duro, der gekonnt mit dem ersten Kontakt vollendete. Anschluss.

Valencia hatte offensiv nun alles eingwechselt und Atlético wollte das Resultat nur noch irgendwie über die Zeit retten. 96. Minute, es gab einen allerletzten Freistoß nahe der Eckfahne. Guedes servierte – und der Kopfball von Hugo Duro saß tatsächlich! 3:3! Das Mestalla rastete aus, Simeone konnte es nicht fassen – und muss sich fragen lassen, wie man einen Stürmer mit so vielen Verteidigern auf dem Platz so frei köpfen lassen kann.

Und Ende. Und durchatmen. Valencia holt tatsächlich noch einen Punkt, weil Atlético Madrid gedanklich schon einen Haken hinter dem 7. Saisonsieg hatte und sie am Ende aufopferungsvoll um den Punkt kämpften. Die Gastgeber bleiben damit auf Platz 10, 6 Punkte hinter Atléti auf Platz 4. Nach der Länderspielpause geht es für Valencia ins Anoeta zu Tabellenführer Real Sociedad. Atlético hingegen empfängt Osasuna.

Der Endstand aus Mestalla: Valencia 3, Atlético Madrid 3.

Photo by Aitor Alcalde/Getty Images

Victor Catalina

Victor Catalina

Mit Hitzfelds Bayern aufgewachsen, in Dortmund studiert und Sheffield das eigene Handwerk perfektioniert. Für 90PLUS immer bestens über die Vergangenheit und Gegenwart des europäischen Fußballs sowie seine Statistiken informiert.

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