Neymar-Prozess: Barca-Wechsel war ein Kindheitstraum

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News | Zum Prozessbeginn, im Zuge des umstrittenen Barca-Wechsels 2013, erschien Superstar Neymar persönlich vor Gericht. Die Anklagepunkte stritt der Brasilianer vehement ab und verwies auf das Vater-Sohn-Vertrauensverhältnis und seine alte Liebe zu den Katalanen.

Neymar beteuert Unschuld

Am Dienstag tätigte der brasilianische Superstar Neymar (30) eine gerichtliche Aussage, hinsichtlich seines viel diskutierten Wechsels 2013 vom FC Santos zum FC Barcelona.

 

Dabei stritt er, seit 2017 beim französischen Verein Paris St. Germain unter Vertrag, jedwede Schuld oder Kenntnis an finanziellen Unregelmäßigkeiten ab. Stattdessen, so Sky Sports, verwies Neymar darauf, an den Ablöseverhandlungen gar nicht beteiligt gewesen zu sein. Alle Rahmendaten des Deals wären von seinem Vater ausgehandelt worden. Er habe lediglich seine Unterschrift dazu beigetragen und ohnehin sei der Wechsel zum FC Barcelona ein „Kindheitstraum“ gewesen.

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Der Transfer aus dem Jahr 2013 beschäftigt seit langer Zeit die spanischen und brasilianischen Behörden. Hintergrund sind dabei akute Korruptionsvorwürfe, allen voran eine bewusste Unterbewertung der Ablösesumme, die laut Vereinsangaben auf lediglich 57,1 Millionen Euro taxiert wird. In diesem Kontext klagt die Investmentgruppe DIS, seinerzeit im Besitz von 40% der Neymar-Spielerrechte, auf erheblichen Schadensersatz. Dem Nationalspieler und weiteren Beteiligten des Deals, unter anderem Ex-Barca-Präsident Sandro Rosell (58), drohen im Falle einer Verurteilung empfindliche Strafen.

(Photo by JOSEP LAGO/AFP via Getty Images)

 

Steven Busch

Die Außenristpässe eines Tomás Rosicky entfachten seinen Enthusiasmus für den Fußball und die Affinität zu den schwarzgelben Borussen aus dem Ruhrgebiet. WM-Held Mario Götze brach ihm mit dem Wechsel in den Süden der Republik einst sein Fanherz und der Glaube an die Fußballromantik musste leiden. Wenn sein persönlicher Traum von der professionellen Fußballkarriere schon platzen musste, entschied er sich dem Sport aus journalistisch-kritischer Perspektive erhalten zu bleiben.

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