Der 18-jährige Ayyoub Bouaddi hat das Interesse zahlreicher europäischer Topklubs auf sich gezogen. Lille-Präsident Letang verfolgt jedoch einen anderen Plan mit dem Youngster.
Er war einer der großen Shootingstars bei der laufenden Weltmeisterschaft in der marokkanischen Mannschaft: Ayyoub Bouaddi, Mittelfeldspieler des Lille OSC, hat seinen Marktwert trotz seiner jungen Jahre auf bereits geschätzt 50 Millionen Euro hochgeschraubt.
Der Klub aus Frankreich soll mittlerweile gar 100 Millionen Euro fordern – auch wegen der starken Leistungen beim Turnier in den USA, Kanada und Mexiko. Marokko war im Viertelfinale gegen Frankreich ausgeschieden, spielte bis dahin aber eine gute WM. Nun wird Bouaddi nach seinem Urlaub bald nach Lille zurückkehren – oder etwa nicht? Insbesondere die Premier League buhlt eifrig um die Dienste des im französischen Senlis geborenen Youngsters.
Lille-Plan mit WM-Star Bouaddi: Verbleib oder Abgang?
Vereine wie Manchester City, Manchester United oder der FC Arsenal sollen einem Bericht des Portals Get Football News France zufolge „hart“ an einem Transfer arbeiten. Die genannten Klubs wären gar bereit, die geforderten 100 Millionen Euro zumindest annähernd zu zahlen.
Auch der FC Bayern, Real Madrid und Paris Saint-Germain wurden mit dem Marokkaner bereits in Verbindung gebracht. Dennoch zeigte sich Lille-Präsident Olivier Létang zuletzt optimistisch, was einen Verbleib des zentralen Mittelfeldspielers angeht. Demnach soll Bouaddi noch ein weiteres Jahr bei seinem Ausbildungsverein bleiben, ehe wohl der große Schritt zu einem absoluten Topklub erfolgt.
Auf einer Pressekonferenz am Donnerstag sagte Létang über Bouaddi: “ Alles ist möglich, aber meiner Meinung nach sollte er noch eine Saison bei uns bleiben. Meine Überzeugung ist, dass es eine große Chance gibt, dass er bei uns bleibt und dass er sehr glücklich darüber wäre.“

Wie sich der marokkanische Nationalspieler, der bis zur U21 auch für Les Bleus auflief, entscheidet, ist noch völlig unklar. Gemäß der Aussagen des Präsidents von LOSC ist ein Verbleib in der Ligue 1 aber auch nicht gänzlich ausgeschlossen.

