Ligue 1 | Hoffnungsschimmer im Drama um die TV-Rechte

Ligue 1

News | Seitdem sich Mediapro in Frankreich von der TV-Übertragung zurückgezogen hat, fehlen den Klubs in der Ligue 1 signifikante Einnahmen. Noch immer ist keine Lösung im Streit um die TV-Rechte in Frankreich gefunden, doch es gibt einen Hoffnungsschimmer. 

TV-Rechte in der Ligue 1: Kann eine Lösung gefunden werden?

Ende Dezember hatte die LFP die TV-Rechte für die Spiele der obersten beiden französischen Liga vom Medienkonzern Mediapro zurückerhalten. Doch damit war nur ein Teilproblem gelöst. Denn: Es musste jemand gefunden werden, der die Spiele zumindest einmal bis zum Saisonende überträgt. Mehrere Bieter kamen in Frage, doch niemand wollte zu viel Geld ausgeben. Dass die Neuvergabe der TV-Rechte also mit großen Einnahmeverlusten einhergehen würden, war von Anfang an klar.

Doch die Verhandlungen liefen zuletzt sehr schleppend. Anbieter wie Amazon oder DAZN boten zwar, aber deutlich weniger als erhofft. So vertagte man die Gespräche. Immerhin: Das Spiel zwischen Olympique Marseille und PSG am Wochenende wird von Canal+ übertragen. Das ist ein Hoffnungsschimmer, der möglicherweise noch dazu führt, dass es zu einer schnellen Einigung kommt.

Damit das gelingt, hat die LFP laut RMCSport-Informationen einen außerordentlichen Verwaltungsrat einberufen, der noch heute zusammentrifft. Dabei sollen die Rahmenbedingungen festgelegt und mögliche Kompromisse festgelegt werden. Die Hoffnung steigt, dass zumindest Canal+ Interesse an einem dauerhaften Kauf der offenen Rechtepakete hat und damit bis zum Saisonende noch Einnahmen fließen. Im schlimmsten Fall drohen Verluste von bis zu einer Milliarde Euro.

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(Photo by FRANCK FIFE/AFP via Getty Images)

Manuel Behlert

Vom Spitzenfußball bis zum 17-jährigen Nachwuchstalent aus Dänemark: Manu interessiert sich für alle Facetten im Weltfußball. Seit 2017 im 90PLUS-Team. Lässt sich vor allem von sehenswertem Offensivfußball begeistern.

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