Barca-Wechsel 2013: Neymar muss zum Prozessauftakt persönlich erscheinen

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News | Der brasilianische Superstar Neymar muss wegen des Vorwurfs finanzieller Unregelmäßigkeiten bei seinem Wechsel 2013 vom FC Santos zum FC Barcelona, anlässlich des Prozessauftakts persönlich vor Gericht erscheinen. Ihm und Ex-Barca Präsident Sandro Rosell drohen harte Strafen.

Neymar drohen zwei Jahre Haft

Der Wechsel des Brasilianers Neymar (30), aktuell in Diensten des französischen Spitzenklubs Paris St. Germain, im Jahr 2013 von Jugendklub FC Santos zum FC Barcelona beschäftigt seit vielen Monaten die spanischen Behörden. Es besteht der Verdacht, dass der Transfer bewusst unterbewertet durchgeführt wurde. Angeblich seien lediglich Gelder in Höhe von 57,1 Millionen Euro geflossen, von denen wiederum allein die Familie des Superstars 40 Millionen einstreichen konnte. Die brasilianische Justiz möchte allerdings wissen, dass es sich um einen 83 Millionen Euro schweren Deal handelte. Aufgrund dieses intransparenten Geschäftsgebarens klagt die damalige Beratergesellschaft des Dribbelkünstlers, die zu dieser Zeit 40% der Spielerrechte besaß und sich nun nachträglich um eine beträchtliche Summe betrogen fühlt. Nun wird dieser Kontext wohl ab dem 31.10.2022 in Barcelona gerichtlich untersucht.



Nach Informationen von Get French Football News muss Neymar zum Prozessauftakt persönlich vor Gericht erscheinen und eine Aussage tätigen. Ihm droht im Falle einer Verurteilung eine zweijährige Haftstrafe. Sogar fünf Jahre Gefängnis blühen Ex-Barca Präsident Sandro Rosell (58), der sich dem Vorwurf der finanziellen Veruntreuung gegenübersieht.

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(Photo by FRANCK FIFE/AFP via Getty Images)

Steven Busch

Die Außenristpässe eines Tomás Rosicky entfachten seinen Enthusiasmus für den Fußball und die Affinität zu den schwarzgelben Borussen aus dem Ruhrgebiet. WM-Held Mario Götze brach ihm mit dem Wechsel in den Süden der Republik einst sein Fanherz und der Glaube an die Fußballromantik musste leiden. Wenn sein persönlicher Traum von der professionellen Fußballkarriere schon platzen musste, entschied er sich dem Sport aus journalistisch-kritischer Perspektive erhalten zu bleiben.

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