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Ligue 1

Viermal Lens, nur dreimal PSG – Das Team der Saison der Ligue 1

Jakob Haffke
18.05.26, 14:14
Jakob Haffke
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Zum fünften Mal in Folge wird Paris Saint-Germain französischer Meister. Im Team der Saison der Ligue 1 stehen dennoch nur vier PSG-Spieler.

Die Saison in der Ligue 1 ist seit gestern Geschichte und auch der letzte Spieltag hatte nochmal einiges zu bieten. Lange gelang es RC Lens das Titelrennen offen zu halten. PSG kämpfte über weite Phasen der Saison mit Problemen aufgrund von Verletzungen und Formschwächen einiger Spieler, sodass die jahrelange Dominanz des Rekordmeisters sich nicht unbedingt in der Elf der Saison für die Spielzeit 2025/26 widerspiegelt.

T0r: Hervé Koffi (Angers SCO)

Von Lens wurde Hervé Koffi vor der Saison an Angers ausgeliehen. Ein Leihgeschäft, dass sich für alle Seiten ausgezahlt hat. Der Nationaltorhüter Burkina Fasos war der Garant für den Klassenerhalt von SCO. Kein Keeper in der Ligue 1 parierte mehr Bälle und keiner hatte eine bessere Quote, was das Abwehren von Schüssen angeht als Koffi (77,4% & 4,2 Schüsse pro 90 Minuten). Besonders herausragend ist außerdem sein Wert der Expected Goals Prevented (dieser gibt an, wieviele Tore ein Torwart anhand der Expected-Goals-Werte gegen ihn verhindert hat), dieser liegt bei 11,92. Das heißt Angers kassierte mit Koffi im Tor fast 12 Gegentore weniger als es zu erwarten gewesen wäre. Kein Torwart in den europäischen Top-5-Ligen verhinderte mehr Tore.

Passend zur Wichtigkeit Koffis für das Team von Alexandre Dujeux verlor Angers alle vier Spiele, bei denen Koffi fehlte und kassierte in diesen Partien elf Gegentore.

Rechter Verteidiger: Warren Zaire-Emery (Paris Saint-Germain)

In der letzten Saison spielte das Pariser Eigengewächs nur eine Nebenrolle. In dieser Spielzeit gelang dem flexibel einsetzbaren französischen Nationalspieler aber der endgültige Durchbruch in die Weltspitze. Kein PSG-Spieler sammelte mehr Minuten in der Ligue 1 als Zaire-Emery. Egal, ob als zentraler Mittelfeldspieler oder als Rechtsverteidiger, der 20-Jährige überzeugte mit seiner überragenden Athletik, hat aber auch technisch und taktisch einen großen Schritt nach vorne gemacht. Zeitweise führte Zaire-Emery PSG sogar als Kapitän aufs Feld und darf sich berechtigte Hoffnungen auf einen Stammplatz in der Equipe Tricolore bei der WM Stammspieler machen.

Rechter Innenverteidiger: Moussa Niakhaté (Olympique Lyon)

In einer überraschend starken Saison Lyons stach der Abwehrchef Olympiques besonders hervor. Als umsichtiger Organisator und starker Zweikämpfer war Moussa Niakhaté einer der Gründe dafür, dass Lyon die Qualifikation für die Champions League erreichen konnte. Der ehemalige Mainzer war auch im Aufbauspiel zentraler Spieler im Team von Paulo Fonseca und essenzieller Bestandteil der viertbesten Defensive der Ligue 1.

Linker Innenverteidiger: Malang Sarr (RC Lens)

Lens war das Überraschungsteam der Ligue 1. Einer der Gründe dafür waren die Leistungen von Malang Sarr. Nach einer unglücklichen Zeit bei Chelsea mit zwei eher wenig erfolgreichen Leihen, scheint der Franzose sein Glück im Norden Frankreichs gefunden zu haben. Als Abwehrchef war Sarr unverzichtbarer Bestandteil der zweitbesten Defensive der Ligue 1 und zeigte überragende Leistungen. Besonders sein starker Spielaufbau und seine Fähigkeit das Spiel zu lesen, zeichnen den 27-Jährigen aus.

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Linker Verteidiger: Matthieu Udol (RC Lens)

Matthieu Udol ist eine der Überraschungen im Überraschungsteam der Saison. Im durchaus gehobenen Alter von 29 Jahren wechselte Udol vor der Saison von Aufsteiger Metz zu Lens. Als linker Wingback im 3-4-3-System von Pierre Sage war Udol eine der zentralen Figuren von Lens Vizemeisterschaft. Überragende sieben Torvorlagen und ein tolles Fallrückziehertor zeigen den offensiven Einfluss des gebürtigen Messins. Kein Spieler kreierte mehr Großchancen als Udol (22) und keine produzierte mehr Expected Assists (9,2 xA). Die Leistungen Udols riefen sogar Forderungen nach einer Nominierung für die Nationalmannschaft hervor.

Rechtes zentrales Mittelfeld: Mamadou Sangaré (RC Lens)

Ein weiterer Spieler des RC Lens ist Mamadou Sangaré. Vor der Saison von Rapid Wien verpflichtet, entwickelte sich Sangaré schnell zum absoluten Schlüsselspieler im zentralen Mittelfeld der Lensois. Der Nationalspieler Malis kann als moderner, kompletter Mittelfeldspieler bezeichnet werden und ist sowohl defensiv, als auch offensiv stark. Sieben Scorerpunkte und starke Defensivwerte zeigen seinen Wert in allen Spielphasen. Vor allem im Gegenpressing ist Sangaré zudem extrem wichtig. Dies macht den 23-Jährigen europaweit zum Objekt der Begierde auf dem Transfermarkt.

Zentrales Mittelfeld: Vitinha (Paris Saint-Germain)

Der zweite Spieler PSGs in dieser Elf ist zugleich der wohl wichtigste Spieler des Meisters. Im Gegensatz zu vielen seiner Mitspieler, stand Vitinha auch in der Ligue 1 meistens auf dem Platz, was seinen besonderen Wert für Luis Enrique unterstreicht. Während der Pariser Coach anderen Spielern gerne eine Ruhepause gönnte, spielte Vitinha am besten immer. Der portugiesische Nationalspieler ging dabei sogar noch einen weiteren Schritt in seiner Entwicklung. Zusätzlich zu seinen außergewöhnlichen Fähigkeiten als Spielgestalter und Taktgeber im Mittelfeld steigerte Vitinha auch seinen offensiven Einfluss. Neben den ligaweit meisten Ballkontakten und den meisten Pässen, sammelte der ehemalige Wolves-Spieler auch sieben Assists.

Linkes zentrales Mittelfeld: Corentin Tolisso (Olympique Lyon)

„Captain Fantastic“ wurde Steven Gerrard in Liverpool genannt, diese Beschreibung trifft auf kaum einen aktuellen Spieler so sehr zu, wie auf Corentin Tolisso. Immer ,wenn Lyon ihn brauchte, war Tolisso zur Stelle. Egal, ob als Teil der Doppelsechs, als Achter, Zehner oder sogar als Mittelstürmer, der ehemalige Münchener spielte die wahrscheinlich beste Saison seiner Karriere. Das Lyoner Eigengewächs erzielte elf Tore und bereitete vier weitere Treffer vor. Dazu ist er, nicht zuletzt nach dem Abgang von Alexandre Lacazette, die Identifikationsfigur schlechthin bei OL. Auch als Olympique im Saisonendspurt die Luft auszugehen drohte, war Tolisso zur Stelle und sammelte in seinen letzten zwölf Spielen elf Scorer in der Ligue 1.

Rechter Flügel: Florian Thauvin (RC Lens)

Seine Verpflichtung im Sommer wurde durchaus mit Interesse aufgenommen. Nach Stationen in Mexiko und Italien kehrte der Weltmeister von 2018 für kleines Geld nach Frankreich zurück. Schon früh zeigte sich, dass Lens mit dem Transfer von Florian Thauvin ein echter Glücksgriff gelungen war. In einem starken Team war Thauvin der herausragende Unterschiedsspieler. 11 Tore und 6 Vorlagen erzählen dabei nicht einmal die ganze Geschichte. Immer wieder übernahm Thauvin in der Offensive des Heft des Handelns. Nur Udol kreierte mehr Großchancen und nur Adrien Thomasson bereitete mehr Abschlüsse vor als der 33-Jährige.

Mittelsturm: Esteban Lepaul (Stade Rennes)

Sein erstes von 21 Saisontoren erzielte der Torschützenkönig der Ligue 1 zu Saisonbeginn noch im Trikot von Angers gegen ausgerechnet Stade Rennes. Am Ende der Saison schaffte der in Auxerre geborene Mittelstürmer fast noch den Sprung in die französische Nationalmannschaft. Dabei ist es im Alter von 26 Jahren überhaupt erst die zweite Saison Lepauls in der höchsten Spielklasse Frankreichs. In der Jugend bei Lyon ausgebildet, ging Lepaul den Umweg über die unteren Ligen. Dabei ist Lepaul ein Mittelstürmer klassischer Prägung, er ist weder besonders groß, noch extrem schnell, sondern vor allem sehr abschlussstark und spielintelligent. Er war damit zentraler Bestandteil davon, dass Rennes sich unter Franck Haise fast noch für die Champions League qualifiziert hätte (12 Tore in den letzten 13 Spielen).

Linker Flügel: Ousmane Dembélé (Paris Saint-Germain)

Der dritte Spieler PSGs im Team der Saison ist der amtierende Ballon D’Or-Gewinner. Trotz sehr dosierten Einsatzzeiten in der Ligue 1 war Dembélé immer zur Stelle, wenn Paris dringend offensive Inspiration benötigte. 17 Scorer in nur gut 1000 Einsatzminuten sind herausragend. Auch die Qualität seiner Tore stach ins Auge. Ihm gelangen beispielsweise gegen Marseille und Toulouse absolute Traumtore. So ist der beidfüßige Angreifer, trotz einer nicht ganz so starken Saison, wie im letztes Jahr, trotzdem unverzichtbarer Bestandteil dieser Elf.

Esteban Lepaul
Foto: IMAGO

Die Ersatzbank

Als zweiter Torhüter schafft es mit Donovan Leon ein Spieler des Tabellen-15. AJ Auxerre auf die Bank des Teams der Saison. Der erfahrene Schlussmann weist nach Koffi die zweitbeste Quote bei den gehaltenen Bällen auf (73,3%), verhinderte fast fünf Tore mehr als erwartet und war mit nur 44 Gegentoren Bestandteil der fünfbesten Abwehr der Ligue 1.

Der letzte Vertreter PSGs ist Linksverteidiger Nuno Mendes. Der Portugiese unterstrich seines Status als einer der besten Linksverteidiger der Welt vor allem mit neun Torbeteiligungen in nur 20 Einsätzen. Ein weiterer Bestandteil der starken Defensive des Racing Club aus Lens war Samson Baidoo, vier der nur acht Saisonniederlagen gab es in den 11 Spielen, die Baidoo verletzt fehlte.

Mit Valentin Rongier findet sich ein weiterer Spieler von Stade Rennes auf der Bank wieder. Der erfahrene Mittelfeldspieler wechselte aus Marseille in die Bretagne und wurde direkt zum Kapitän und unumstrittenen Führungsspieler beim Tabellensechsten. Ein Spieler des starken Aufsteigers Lorients darf ebenfalls nicht fehlen. Pablo Pagis trug mit zehn Toren und fünf Assists maßgeblich dazu bei, dass die Bretonen praktisch nie in Abstiegssorgen gerieten. Auch der Kapitän des Vizemeisters schafft es auf die Bank, Adrien Thomasson war als unermüdlicher Motor im Mittelfeld unverzichtbar und kreierte, unter anderem mit seinen starken Standards, außerdem die meisten Abschlüsse in der ganzen Liga. Der dritte Lyon-Spieler ist Pavel Sulc. Der verletzungsbedingte Ausfall des Tschechen, in großen Teilen der Rückrunde, schmerzte OL enorm. Zuvor war Sulc mit 11 Toren und einem außergewöhnlichem Gespür für gefährliche Räume einer der gefährlichsten Spieler der Ligue 1.

Hätte Joaquin Panichelli sich nicht im Frühjahr bei der argentinischen Nationalmannschaft das Kreuzband gerissen, wäre er einerseits ein heißer Kandidat auf die Torjägerkanone der Ligue 1 gewesen und andererseits Strasbourg möglicherweise zum Saisonende nicht die Luft ausgegangen. Mit 16 Toren in nur 24 Startelfeinsätzen spielte sich Panichelli in seiner ersten vollen Erstligasaison in Europa in die Notizbücher der Topteams. Letzter Bankspieler im Team der Saison ist Folarin Balogun. Es lag nicht am US-Nationalstürmer, dass Monaco am Saisonende nur Siebter wurde. 13 Tore und fünf Assists insgesamt zeugen von einer starken Saison Baloguns. Unter anderem traf der 23-Jährige vom 21. Februar bis zum 19. April in acht aufeinanderfolgenden Ligaspielen und sorgte dafür, dass die AS zumindest noch auf die Conference League hoffen kann.

Das Team der Saison der Ligue 1 im Überblick

Startelf: Koffi – Zaire-Emery, Niakhaté, M. Sarr, Udol – Sangaré, Vitinha, Tolisso – Thauvin, Lepaul, Dembélé

Bank: Leon – Nuno Mendes, Baidoo, Rongier, Pagis, Thomasson, Sulc, Panichelli, Balogun

Jakob Haffke

THEMENFlorian ThauvinFrankreichOusmane DembeleParis Saint-GermainRC Lens
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