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90PLUS » Trotz Triple-Saison: PSG plant Kader-Ausverkauf im Sommer
Ligue 1

Trotz Triple-Saison: PSG plant Kader-Ausverkauf im Sommer

Vjekoslav Keskic
17.07.25, 10:54
Vjekoslav Keskic
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Luis Enrique
Foto: IMAGO

Paris Saint-Germain hat eine einzigartige Triple-Saison hinter sich – doch die Planungen für die kommende Saison bringen wenig Glanz, dafür umso mehr Umbruch mit sich. Gleich mehrere millionenschwere Stars sollen den Verein verlassen. Darunter auch Ex-Bayern-Star Lucas Hernández.

Wie die französische Sportzeitung L’Équipe berichtet, steht der 29-Jährige ganz oben auf der internen Streichliste der Pariser. Nach nur zwei Jahren im Trikot des Hauptstadtklubs droht dem französischen Nationalspieler das Aus. Grund: zu verletzungsanfällig, zu teuer.

Verletzungspech bleibt treu

Seit seinem Wechsel vom FC Bayern zu PSG im Sommer 2023 für 45 Millionen Euro absolvierte Hernández nur wenige Pflichtspiele am Stück. Ein Kreuzbandriss warf ihn erneut monatelang zurück – bereits in München verpasste er insgesamt über 80 Partien verletzungsbedingt. In Paris setzte er nach dem Comeback vor allem in der Champions League Akzente, kam aber meist nur zu Kurzeinsätzen – darunter im Halbfinal-Rückspiel gegen Arsenal und im Endspiel gegen Inter Mailand.

Beim Klub-WM-Viertelfinale gegen seinen Ex-Klub Bayern München flog Hernández zudem mit Rot vom Platz – ein weiteres unrühmliches Kapitel in seiner PSG-Zeit.

Systemopfer: Ramos und Lee dürfen wohl ebenfalls gehen

Neben Hernández sollen laut L’Équipe auch weitere namhafte Spieler auf der Streichliste stehen. Gonçalo Ramos (65 Mio. Ablöse) und Kang-in Lee finden im System von Luis Enrique kaum noch Platz. Der PSG-Coach bevorzugt ein variables 4-3-3 mit schnellen Angreifern wie Dembélé. Ramos hingegen ist ein klassischer Strafraumstürmer, Lee wiederum findet im Mittelfeld keine passende Rolle – die klassische Zehnerposition existiert unter Enrique nicht.

Auch Milan Skriniar und Marco Asensio könnten PSG noch in diesem Sommer verlassen. Beide Spieler werden mit Fenerbahce in Verbindung gebracht. Ein weiteres teures Missverständnis bahnt sich zudem mit Randal Kolo Muani an. Der Ex-Frankfurter wurde 2023 für rund 95 Millionen Euro verpflichtet, spielte zuletzt aber leihweise für Juventus Turin – und könnte nun dauerhaft wechseln.

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