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90PLUS » Wenger bemängelt: Ligue 1 hat zu viele ausländische Trainer
Ligue 1

Wenger bemängelt: Ligue 1 hat zu viele ausländische Trainer

Yannick Lassmann
14.11.23, 16:52
Yannick Lassmann
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Arsene Wenger kritisiert den Umgang mit französischen Trainern in der Ligue 1.
LONDON, ENGLAND - MAY 03: Arsene Wenger speaks during a Premier League Hall of Fame event on May 03, 2023 in London, England. (Photo by Tom Dulat/Getty Images)

In der Ligue 1 setzten die Vereine zuletzt vermehrt auf Trainer aus dem Ausland. Von diesem Trend zeigte sich die französische Trainerlegende Arsene Wenger nicht angetan.

Ligue 1: Wenger setzt sich für französische Trainer ein

In der Ligue 1 sind aktuell 10 von 18 Trainerposten durch ausländische Trainer besetzt. Sechs von ihnen übernahmen erst zu Saisonbeginn oder noch später einen Verein. So übernahm etwa der Italiner Fabio Grosso (45) bei Olympique Lyon von ehemaligen französischen Nationaltrainer Laurent Blanc (57), dem ein schwacher Saisonstart zum Verhängnis wurde.

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Arsene Wenger (74), von 1996 bis 2018 selbst höchst erfolgreich im Ausland beim FC Arsenal arbeitend, kritisierte diesen Umstand auf einer Pressekonferenz (via GFNF): „Ich glaube nicht, dass das Verhältnis derzeit fair ist, es ist ein bisschen zu hoch in Frankreich.“ Darüber hinaus befürchtet er, dass durch die Anerkennung von europäischen Trainerlizenzen, „es nichts gibt, was diesen Trend aufhalten könnte.“

Allerdings erkannte Wenger auch die Vorteile an: „Dass es einen Anteil an ausländischen Managern gibt, ist normal, denn sie bringen frische Ideen mit.“ Als Beispiele gelten Francesco Farioli (34/OGC Nizza) oder der aus der Bundesliga bekannte Adi Hütter (53)/AS Monaco), deren Teams als erste Verfolger von Paris St. Germain fungieren. Das vermehrte Engagement von ausländischen Coaches hänge laut Wenger, aber nicht mit der Qualität der französischen Trainer zusammen, „sondern mit der Identität der Eigentümer der Vereine.“

Mehr Informationen zur Ligue 1

(Photo by Tom Dulat/Getty Images)

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