Wijnaldum über Liverpool-Zeit: „In den sozialen Medien bekam ich immer Schuld“

Wijnaldum Social Media Liverpool
Premier League

News | Georginio Wijnaldum verließ den FC Liverpool in Richtung Paris St. Germain. In einem Interview blickte er auf fünf erfolgreiche Jahre zurück und sprach auch über verschiedene Gründe für den Abgang.

Wijnaldum: „Es gab Momente, da habe ich mich nicht wertgeschätzt gefühlt“

Georginio Wijnaldum (30) gewann beim FC Liverpool sowohl die Meisterschaft als auch die Champions League. Dennoch zog der 2016 aus Newcastle gekommene Mittelfeldspieler im Sommer einen Schlussstrich und unterschrieb bei Paris St. Germain. Nun unterhielt sich der Niederländer ausführlich mit den Berichterstattern vom Guardian.Dabei erklärte seine Entscheidung: „Es gab Momente, in dem ich mich nicht geliebt und wertgeschätzt fühlte. Nicht von meinen Mannschaftskameraden, nicht von den Leuten in Melwood. Von ihnen weiß ich … Ich kann sagen, dass sie mich alle lieben und ich sie liebe. Es war nicht von dieser Seite, eher von der anderen Seite.“ Seine Worte richteten sich wohl an die Besitzergruppe FSG (Fenway Sports Group), die ihn nicht um jeden Preis halten wollten.

 

Deutlichere Kritik äußerte Wijnaldum an die Anhänger, die sich teils ziemlich unschön in den sozialen Netzwerken zu Wort meldeten. Die Angriffe trafen ihn sehr: „ls es schlecht lief, war ich der Spieler, dem sie die Schuld gaben – dass ich gehen sollte. Jeden Tag im Training und in den Spielen habe ich alles gegeben, um es zu einem guten Ende zu bringen, weil mir Liverpool über die Jahre so viel bedeutet hat und wegen der Art und Weise, wie die Fans im Stadion mich behandelt haben.“

Er habe immer zwischen den Fans an der Anfield Road und in den sozialen Medien unterschieden. „Es gab eine Geschichte, dass Liverpool ein Angebot gemacht hat, ich habe es nicht angenommen, weil ich mehr Geld wollte und die Fans haben es so dargestellt: ,Okay, er hat das Angebot nicht bekommen, also versucht er nicht sein Bestes, um Spiele zu gewinnen‘ Dann waren die Ergebnisse nicht wirklich gut und alles sah so aus, als ob es gegen mich wäre“, führte Wijnaldum aus.

Im Stadion sei es dagegen viel herzlicher zugegangen: „Selbst als sie zurückkamen und schon wussten, dass ich gehen würde, haben sie mich immer noch unterstützt und mir am Ende einen tollen Abschied bereitet.“

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„Ich bin glücklich ein Teil von PSG zu sein“

Schon bald wird der Box-to-Box-Spieler ins Training bei seinem neuen Arbeitgeber ins Training einsteigen. Den Ausschlag für Paris St. Germain gab auch Trainer Mauricio Pocchetino (49): „Ich bin zu Pochettinos Haus gegangen und er hat mir auf Video gezeigt, wie er mit den Spielern trainiert, um sie besser zu machen und das macht ihn zu einem guten Trainer. Er ist nicht nur mit der Mannschaft beschäftigt, sondern auch damit, den Einzelnen besser zu machen. Als mein Agent anrief und sagte, dass Pochettino mit mir sprechen will, habe ich gedacht: ‚Warum will er mit mir sprechen? Ich weiß doch schon, wie er arbeitet.‘ Aber er wollte mir von dem Projekt PSG erzählen und ich bin glücklich, ein Teil davon zu sein.“

Für die kommenden drei Jahre in der französischen Hauptstadt hat sich Wijnaldum hohe Ziele gesetzt: „Ich bin auch besessen davon, die Champions League zu gewinnen, weil ich gesehen habe, wie großartig sie ist, und das ist jetzt, wo ich hier bin, noch mehr der Fall „. Dasselbe gelte für die Liga. PSG wolle möglichst alle Titel gewinnen und damit zum besten Team der Welt aufsteigen.

(Photo: Imago)

Yannick Lassmann

Rafael van der Vaart begeisterte ihn für den HSV. Durchlebte wenig Höhen sowie zahlreiche Tiefen mit seinem Verein und lernte den internationalen Fußball lieben. Dem VAR steht er mit tiefer Abneigung gegenüber. Seit 2021 bei 90Plus.

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