Kimmich stellt klar: “Wir sind keine Generation der Egoisten”

19. Juni 2024 | News | BY Till Gabriel

Joshua Kimmich hat sich gegen Ego-Vorwürfe zur Wehr gesetzt. Der Nationalspieler äußerte sich zudem zur Debatte um seine beste Position.

Rechtsverteidiger statt Sechser? Das hat für Kimmich “keinen Einfluss”

Bei der EM 2024 ist Joshua Kimmich zentraler Bestandteil der Planungen von Bundestrainer Julian Nagelsmann. Als Rechtsverteidiger ist der zweiter Ersatzkapitän gesetzt und überzeugte beim Auftakt gegen Schottland. In der jüngeren Vergangenheit sah sich der 28-Jährige immer wieder Egoismus-Vorwürfen ausgesetzt, denen er gegenüber der Süddeutschen Zeitung jetzt deutlich widersprach.



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Auch andere Akteure aus Kimmichs Jahrgang, wie Niklas Süle, Leroy Sané oder Leon Goretzka, werden seit den verpatzten Turnieren im DFB-Trikot kritisch gesehen. „Ich glaube nicht, dass wir eine Generation von Egoisten sind. Sogar ganz im Gegenteil, wie ich es aktuell erlebe”, stellte der FCB-Star im Interview klar (Zitate via Bild): “Als ich bei Bayern vor neun Jahren angefangen habe, saßen viel mehr große Egos in der Kabine als jetzt.”

Dem früheren Leipziger wird schon länger nachgesagt, dass er die Rolle als Außenverteidiger nur widerwillig annimmt. Dass er sich auf der Sechs zuhause fühlt, daraus macht Kimmich keinen Hehl. Dass er sich zum Rechtsverteidiger “degradiert” fühlt, weist er dagegen klar von sich: “Auf meine Mentalität, Leidenschaft und Herangehensweise hat der Wechsel gar keinen Einfluss. Diese ganze Diskussion um die Rolle als Rechtsverteidiger kam von außen.“

(Photo by Alexander Hassenstein/Getty Images)


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