Arteta blickt mit Sorge auf mögliche Geisterspiele: „Es ist ein anderer Sport“

Arsenal-Coach Mikel Arteta ist von möglichen Geisterspielen wenig angetan.
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News | Auch in England werden mittlerweile Einschränkungen für Publikum bei Sportveranstaltungen diskutiert. Mikel Arteta, Trainer des FC Arsenal, hat keine große Lust auf Spiele ohne Fans.

Arteta über Geisterspiele: „Bitte kehren Sie nicht zu diesem Stadium zurück“

Der FC Arsenal zog am gestrigen Dienstag durch einen souveränen 5:1-Erfolg über den AFC Sunderland ins Halbfinale des Carabao-Cups ein. 59.027 Zuschauende verfolgten die Begegnung im Emirates Stadium. Schon in naher Zukunft könnten die Stadien deutlich geringer oder sogar gar nicht ausgelastet sein.

Darüber sprach Mikel Arteta (39), Coach der Gunners, auf der Pressekonferenz nach Spielende (via Telegraph). „Bitte kehren Sie nicht zu diesem Stadium zurück“, lautete sein Appell. „Wir haben das schon erlebt, und das ist etwas, was uns nicht gefällt. Hoffentlich passiert es nicht.“

 

Weiter führte Arteta aus: „Es ist ein anderer Sport. Beim Fußball geht es darum, ihn mit den Menschen zu teilen und Fans in den Stadien zu haben. Wenn das nicht der Fall ist, ist es ein völlig anderer Sport und der Wettbewerb geht verloren. Es ist nicht dasselbe.“

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Selbstverständlich würde der Spanier die Vorgaben der Politik akzeptieren: „Wir werden so spielen, wie wir spielen müssen. Was ich damit sagen will, ist, dass natürlich niemand dorthin zurückkehren will, wo wir waren, weil wir das schon erlebt haben und es uns nicht besonders gefallen hat. Aber wenn wir so weitermachen müssen, werden wir das natürlich tun.“

Premierminister Boris Johnson (57) gab bereits keine Garantien für Publikum in den Premier-League-Spielen nach Weihnachten. Direktoren des öffentlichen Gesundheitswesens hatten jedoch schon davor gewarnt, dass die Begegnungen nach Weihnachten zu ähnlich verheerenden Ereignissen wie im März 2020 führen könnten.

(Photo by Naomi Baker/Getty Images)

Yannick Lassmann

Rafael van der Vaart begeisterte ihn für den HSV. Durchlebte wenig Höhen sowie zahlreiche Tiefen mit seinem Verein und lernte den internationalen Fußball lieben. Dem VAR steht er mit tiefer Abneigung gegenüber. Seit 2021 bei 90Plus.

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