Chelsea | Besitzer Boehly: „Big Six werden mit Newcastle zur Big Seven“

Todd Boehly ist Besitzer des FC Chelsea.
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News | Todd Boehly, der neue Besitzer des FC Chelsea, sprach erstmals öffentlich über seine Pläne mit dem Verein und sieht in Newcastle United einen neuen Konkurrenten.

Boehly will Chelsea-Einnahmen weiter erhöhen

Vor rund drei Wochen übernahm Todd Boehly (48) den FC Chelsea. Für sein Engagement hat er sich viel vorgenommen. Einerseits will er an die sportlichen Erfolge unter der Führung von Roman Abramovich (55) anknüpfen, andererseits will er die Einnahmesituation weiter verbessern.

Möglichkeiten gibt es aus Sicht des US-Amerikaners durch Sportwetten, eine bessere Vermarktung der Spieler sowie mehr Belohnungen für Fans, die Dauerkarten kaufen, erklärte er in einem Interview mit Bloomberg News (via Telegraph). Zudem sei die Premier League zwar bereits die reichste Liga der Welt, doch es gebe noch Potenzial für mehr Einnahmen, was er ausschlafen wolle.

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„Sie sind sich nicht bewusst, wie groß ihre Chance ist. Wir sollten unser Schicksal in die Hand nehmen und darüber nachdenken, wie wir es optimieren können“, führte er aus. Dabei wolle Boehly auf verschiedene Anlagen zurückgreifen. Denn jetzt beginne man, „die Macht dieser Plattformen zu erkennen.“

Gespannt blickt er auch auf die Entwicklung der Premier League. Chelsea müsste dabei mit einem neuen Konkurrenten rechnen: Newcastle United. „Die Big Six werden mit dem saudischen Deal für Newcastle zu den Big Seven“, erklärte der Besitzer. Der aktuelle Kader liegt noch ein ganzes Stück hinter der Ligaspitze, doch in nicht allzu langer Ferne dürften die Magpies im oberen Tabellendrittel mitmischen.

Selbiges wird bei den Blues als Pflicht angesehen, trotz starker Gegner wie Manchester City oder Liverpool die Meisterschaft angestrebt. Für eine bessere Kaderzusammenstellung plane Boehly bei der Auswahl von Neuzugängen verstärkt auf Datenanalysen zurückzugreifen. Ein Modell, das im US-Sport große Beliebtheit erfährt und zunehmen im Profifußball ankommt.

(Photo by Henry Browne/Getty Images)

Yannick Lassmann

Rafael van der Vaart begeisterte ihn für den HSV. Durchlebte wenig Höhen sowie zahlreiche Tiefen mit seinem Verein und lernte den internationalen Fußball lieben. Dem VAR steht er mit tiefer Abneigung gegenüber. Seit 2021 bei 90Plus.

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