Chelsea | Christensen erhält Ultimatum von Tuchel

Andreas Christensen im Dress des FC Chelsea.
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News | Andreas Christensen machte dem FC Chelsea gleich zweimal bei der sicher geglaubten Vertragsverlängerung einen Strich durch die Rechnung. Darauf reagierte Trainer Thomas Tuchel.

Tuchel über Christensen: „Es liegt an ihm“

Andreas Christensen (25) stand bereits zweimal vor einer Erweiterung seines auslaufenden Kontrakts beim FC Chelsea. Zunächst äußerte er jedoch Bedenken an der Laufzeit, die anschließend auf drei Jahre sank, doch trotzdem ließ der von seinem Vater beratene Däne mit der Unterschrift auf sich warten.

Der Telegraph berichtete nun, dass die Blues möglichst vor Januar die Thematik abschließen wollen, da der Innenverteidiger ab Beginn des neuen Jahres frei mit jedem anderen Verein verhandeln darf.

 

Thomas Tuchel (48) ließ Christensen in den vergangenen drei Pflichtspielen auf der Bank sitzen – und baute auf Trevoh Chalobah (22), der jüngst seinen Vertrag verlängerte. Auf der Pressekonferenz vor dem Gastspiel am heutigen Mittwoch in Watford wurde der Trainer auf die Wirkung seiner Maßnahme angesprochen: „Wir haben die Hoffnung, dass es die Vertragssituation ein wenig beeinflusst.“

Tuchel fügte an: „Ich habe das, glaube ich, in der Länderspielpause gesagt, dass es für mich eine Frage von Tagen ist, dass wir gute Nachrichten bei Andreas haben können. So wie ich es verstanden habe, will der Verein das Gleiche, der Spieler will das Gleiche, der Trainer will das Gleiche: Er will bleiben. Deshalb brauchen wir die Zusage und dann können wir weitermachen.“

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Letztlich übergab der Erfolgscoach das Heft des Handelns an Christensen: „Es liegt an Andreas, wie er sich auf dem Spielfeld verhält. Er muss sich jetzt auch abseits des Platzes so verhalten, wie er sich verhält, denn er hat uns gesagt, dass er Chelsea liebt, er hat uns gesagt, dass er bleiben und eine große Rolle spielen will.“

Aus Sicht von Tuchel passe der Defensivspieler „perfekt hierher“ und sei noch lange nicht fertig. Anders als Christensen wurde Antonio Rüdiger (28) trotz des Zögerns bezüglich eines neuen Arbeitspapiers nicht aus der Startformation gestrichen. Doch der deutsche Nationalspieler sei zu keinem Zeitpunkt mit Chelsea einig gewesen. Das erste mit 140.000 Pfund pro Woche dotierte Angebot habe er abgelehnt.

Tuchel sehe das Vorgehen von Rüdiger als konsequent an. Darüber hinaus könnten die Blues im Sommer zwei weitere Defensivakteure verlieren. Die Verträge von César Azpilicueta (32) sowie Thiago Silva (37) enden ebenfalls. Intern gehe man davon aus, dass beide ein weiteres Jahr dranhängen werden.

(Photo by David Ramos/Getty Images)

Yannick Lassmann

Rafael van der Vaart begeisterte ihn für den HSV. Durchlebte wenig Höhen sowie zahlreiche Tiefen mit seinem Verein und lernte den internationalen Fußball lieben. Dem VAR steht er mit tiefer Abneigung gegenüber. Seit 2021 bei 90Plus.

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