City-Siegesserie hält an: Erfolg über Wolverhampton fällt am Ende deutlich aus

Premier League

News | In einem Nachholspiel traf das derzeit durch die Premier League rollende Manchester City auf die Wolverhampton Wanderers. Der Spitzenreiter kontrollierte das Geschehen über weite Strecken, blieb vom zwischenzeitlichen Ausgleich unbeeindruckt und gewann am Ende mit 4:1.

Eigentor bringt drückend überlegendes City in Front

Pep Guardiola wechselte im Vergleich zum 2:1-Erfolg über West Ham auf gleich sechs Positionen. An der ersten Gelegenheit waren direkt zwei Startelfrückkehrer beteiligt. Nach knapp 120 Sekunden bediente Joao Cancelo seinen Vordermann Raheem Sterling, dessen Abschluss der herausstürzende Rui Patricio blockte. Die Skyblues schnürten den mit einer ungewöhnlichen 5-3-2-Ausrichtung – in der Semedo auf rechts neben zwei zentralen Mittelfeldspielern auflief – angetretenen Gast von Beginn an in der eigenen Hälfte ein. Die Belohnung in Form von Zählbarem erfolgte daher bereits vor Beendigung der Anfangsviertelstunde. Rodri setzte per Verlagerung Riad Mahrez in Szene, der sich auf dem Flügel durchsetzte und scharf in die Mitte flankte, wo Leander Dendoncker vor Sterling an den Ball kam, jedoch auf Kosten eines Eigentores.

Auch im Anschluss fanden die Wolves kaum einmal den Weg über die Mittellinie. Immerhin gelang es ihnen mit geschlossener Defensivarbeit, City weitestgehend aus den gefährlichen Zonen fernzuhalten. Bei rund 80 Prozent Ballbesitz fehlte es den Gastgebern an Zug zum Tor. Zudem haperte es in den entscheidenden Momenten an der nötigen Präzision oder ein Wolverhamptoner Körperteil funkte dazwischen. Aufregung herrschte in der Endphase des ersten Abschnitts, als das Schiedsrichtergespann um Chris Kavanagh einen Treffer von Aymeric Laporte aufgrund einer kaum erkennbaren Abseitsstellung aberkannte (45.). Keine Minute später vergab Bernardo Silva freistehend, nachdem Patricio einen Schlenzer von Gabriel Jesus mit Mühe und Not vor seine Füße abwehrte. Somit ging der klar dominierende Spitzenreiter nur mit einer 1:0-Führung in die Halbzeitpause.

Eine detaillierte Analyse zur veränderten Spielidee von Manchester City gibt es hier:

(Photo by Robbie Jay Barratt – AMA/Getty Images)

Wolverhampton stellt inkonsequente Skyblues vor Schwierigkeiten

Nach dem Seitenwechsel erwischten die Cityzens den besseren Start. Kevin de Bruyne versuchte es auf halblinker Position mit einem Flachschuss, den der hervorragend aufgelegte Patricio um den Pfosten lenkte (50.). Vier Zeigerumdrehungen später scheiterte Mahrez von der anderen Seite erneut an Patricio. Das überfällige 2:0 blieb jedoch aus. Stattdessen kamen die Wolves in der 61.Minute mit ihrer ersten Möglichkeit zum Ausgleich. Ein Freistoß aus dem Halbfeld getretener Freistoß von Joao Moutinho brachte Conor Coady per Flugkopfball im Netz unter – 1:1. Man City reagierte mit wütenden Angriffen. Doch auch Jesus fand keinen Weg vorbei an Patricio (65.). Wolverhampton ließ sich diesmal nicht vollends unter Druck setzen, sondern setzte Nadelstiche. Gleich zweimal fand Adams Traore im City-Strafraum den Abschluss. Er verfehlte jeweils das Gehäuse von Ederson.

City schafft klare Verhältnisse

Die turbulente Schlussphase leiteten die Platzherren ein. Als Auslöser fungierte erneut Mahrez, sein Zuspiel veredelte Sterling mit der Hacke und verpasste nur knapp die neuerliche Führung. Kurz darauf traf der umtriebige Engländer den Außenpfosten. Das erlösende 2:1 fiel letztlich neun Minuten vor Ende der regulären Spielzeit. Walkers Hereingabe landete bei Jesus, der sofort abzog und mithilfe des unabsichtlich abfälschenden Sterling einnetzte. In der 90.Minute krönte der auffällige Mahrez seine Vorstellung. Eingeladen wurde er vom eingewechselten Owen Otasowie, dessen übermütiges Dribbling im eigenen Sechszehner im Balleverlust endete. Über Umwege landete das Spielgerät beim Algerier, der überlegt zum 3:1 einschob. Mit der letzten Aktion erhöhte Jesus sogar auf 4:1. Patricio konnte einen Distanzschuss von Gündogan nur abprallen lassen, sodass der Angreifer keine Mühe hatte aus kurzer Distanz zu vollstrecken.

Manchester City fährt den – sage und schreibe – 21.Pflichtspielsieg am Stück ein und geht bestens gerüstet ins am Sonntag (17.30 Uhr) steigende Derby gegen Man United. Wolverhampton präsentierte sich im zweiten Durchgang verbessert und ärgerte die Skyblues für kurze Zeit. Am Ende stand der Tabellenzwölfte mit leeren Händen da. Eine zufriedenstellendes Resultat soll im kommenden Heimspiel gegen Aston Villa herausspringen.

Mehr News und Storys rund um den internationalen Fussball

(Photo by Clive Brunskill/Getty Images)

Yannick Lassmann

Rafael van der Vaart begeisterte ihn für den HSV. Durchlebte wenig Höhen sowie zahlreiche Tiefen mit seinem Verein und lernte den internationalen Fußball lieben. Dem VAR steht er mit tiefer Abneigung gegenüber. Seit 2021 bei 90Plus.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Ähnliche Artikel

HSV | Brentford will Vagnoman – Ähnliche Ablöse wie bei Onana?

HSV | Brentford will Vagnoman – Ähnliche Ablöse wie bei Onana?

4. August 2021

News | Der Brentford FC hat nach wie vor großes Interesse an HSV-Eigengewächs Josha Vagnoman. Es soll nun zu ersten Gesprächen kommen – Hamburg wird nicht wenig Geld für das Abwehrtalent fordern. HSV: Vagnoman wohl noch nicht ganz von Brentford überzeugt Nach Amadou Onana (19) könnte der Hamburger SV nun ein weiteres Talent verlieren. Eigengewächs […]

90PLUS-Transferticker: Bayern-Interesse an Sabitzer – Lukaku zu Chelsea?

90PLUS-Transferticker: Bayern-Interesse an Sabitzer – Lukaku zu Chelsea?

4. August 2021

Willkommen zum 90PLUS-Transferticker zum Sommer-Fenster 2021. Hier versuchen wir euch über abgeschlossene Deals, Gerüchte und mehr auf dem Laufenden zu halten. Der Inhalt aktualisiert sich automatisch.      Photo by Imago

Inter | Lukaku will zu Chelsea – So viel soll er kosten

Inter | Lukaku will zu Chelsea – So viel soll er kosten

4. August 2021

News | Starstürmer Romelu Lukaku soll bereit sein, für viel Geld zum FC Chelsea zurückzukehren, sollten die „Blues“ Inter eine nicht auszuschlagende Ablöse zahlen. Chelsea: Inter verlangt 120 Millionen Euro für Lukaku Eigentlich hatte Romelu Lukaku (28) in diesem Sommer keinen Vereinswechsel geplant. Der belgische Mittelstürmer fühlt sich grundsätzlich bei Inter wohl, in der vergangenen […]


'' + self.location.search