Premier League: Howard Webb wird neuer Schiri-Boss

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News | Der ehemalige renommierte Schiedsrichter Howard Webb übernimmt ab Anfang Dezember die Rolle des Schiedsrichter-Chefbeauftragten in der englischen Premier League. Er folgt auf den noch amtierenden Amtsinhaber Mike Riley.

Schiedsrichter des WM-Finals 2010



Howard Webb (51) wird ab dem 01. Dezember 2022 die Rolle des Schiedsrichter-Chefbeauftragten der Premier League von Mike Riley (57) übernehmen. Der renommierte Ex-Schiedsrichter, unter anderem Spielleiter des WM-Finals 2010 Spanien gegen die Niederlande (1:0 n. V.) sowie des Champions League Endspiels 2009/10 zwischen Inter Mailand und dem FC Bayern München (2:0), steigt somit in der Karriereleiter eine Stufe auf. Bislang ist der Engländer in ähnlicher Funktion für die US-amerikanische MLS tätig. Sein Vertrag läuft dort noch bis zum 05. November 2022. Wie The Telegraph berichtet, zieht es Webb, den Ehemann der ehemaligen deutschen Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus-Webb (43), nun zurück in die Heimat. Ab dem 17. Spieltag der Premier League am traditionellen Boxing Day (26.12.), der ersten Runde nach der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar, wird er die neue Position auch offiziell erstmals begleiten.

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Der gelernte Polizist erhält dieses Amt von der Vereinigung Professional Game Match Officials (PGMOL), um Dank seiner Erfahrung die Standards für Unparteiische und in erster Linie der Video-Refereeassistenten zu verbessern. Er ist damit ein öffentlichkeitswirksamer Teil des geplanten großen Veränderungsprozesses im englischen Schiedsrichterwesen.

(Photo credit should read JUSTIN TALLIS/AFP via Getty Images)

Steven Busch

Die Außenristpässe eines Tomás Rosicky entfachten seinen Enthusiasmus für den Fußball und die Affinität zu den schwarzgelben Borussen aus dem Ruhrgebiet. WM-Held Mario Götze brach ihm mit dem Wechsel in den Süden der Republik einst sein Fanherz und der Glaube an die Fußballromantik musste leiden. Wenn sein persönlicher Traum von der professionellen Fußballkarriere schon platzen musste, entschied er sich dem Sport aus journalistisch-kritischer Perspektive erhalten zu bleiben.

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