Britischer Milliardär Jim Ratcliffe erkundigt sich nach Kauf von Manchester United

9. Februar 2023 | News | BY Jannek Ringen

News | Der britische Milliardär und Manchester United Fan Jim Ratcliffe möchte ein Gebot für den Kauf von United abgeben. Damit bekommt das Interesse auf Katar Konkurrenz.

Ratcliffe oder Katar? Wer kauft Manchester United

Wie Bloomberg berichtet, hat der britische Milliardär Jim Ratcliffe (70) JP Morgan und Goldman Sachs beauftragt, ihn bei einem Angebot für den Kauf von Manchester United zu beraten. Ratcliffe gründete in den 90ern den Chemiekonzern Ineos und ist aktuell Vorstandsvorsitzender. Zudem ist er Fan der Red Devils. Im Sommer wollte Ratcliffe bereits den FC Chelsea kaufen, scheiterte jedoch mit seinem Angebot. Neben dem Interesse von Ratcliffe gibt es auch ein Interesse seitens Katar für den englischen Rekordmeister.

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Seit Sommer ist die Familie Glazer, die bei großen Teilen der United Fangemeinde in Ungnade gefallen sind, bereit, den Verein abzugeben. Nachdem sich katarische Investoren über die Übernahme des Vereins erkundet hatten, stieg der Börsenwert von United in dieser Woche bereits an. Wie Adam Sommerfeld, Spezialist für Sportinvestitionen bei Certus, erklärte, müsse das Angebot für Manchester United jenseits der vier Milliarden Euro Marke liegen, damit es erfolgreich ist. Aktuell ist noch nicht sicher, ob Ratcliffe sich für ein Angebot entscheidet, da JP Morgan und Goldman Sachs sich noch beraten müssen. Beide Vertreter lehnten eine Stellungnahme hierzu ab. Da sich im Besitzder der katarischen Investoren bereits PSG befindet, könnte Ratcliffe die Pole Position einnehmen, da die UEFA Regularien es untersagen, zwei Clubs in einem Wettbewerb zu besitzen. Mit Ratcliffe wären die United Anhänger wahrscheinlich deutlich glücklicher als mit dem katarischen Staat.

(Photo by Michael Regan/Getty Images)

Jannek Ringen

Sozialisiert durch die Raute von Thomas Schaaf, gebrochen durch den Abstieg unter Florian Kohfeldt. Fußball in Deutschland ist sein Fachgebiet, aber immer mit einem Blick in England und Italien.


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