Manchester United | Widerspruch und Konflikt zwischen Lingard und Rangnick

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News | Jesse Lingard wollte Manchester United im Winter verlassen. Der Verein erteilte dem Wunsch des Spielers eine Absage. Eine Situation mit hohem Konfliktpotential – die nun durch widerstrebende Aussagen von Ralf Rangnick und Jesse Lingard weiter befeuert wird.

Differenzen zwischen Lingard und Rangnick

Die Situation zwischen Manchester United und Jesse Lingard (29) ist diffus. Ralf Rangnick (63), der Interimschef von Manchester United, gab bekannt, dass Lingard am Freitag im FA-Cup-Viertelfinale gegen Middlesbrough nicht zur Verfügung steht, da er sich eine kurze Auszeit gönne. Soweit nicht sonderlich erwähnenswert. Vorausgegenanden war allerdings ein Veto der United-Verantwortlichen, dass Lingard den Verein, trotz eines klar artikulierten Wechselwunsches, im Winter nicht verlassen durfte.



Rangnick sagte auf einer Pressekonferenz am Donnerstag: „Jesse hat mich und den Verein gefragt, ob er ein paar Tage frei haben kann, um seinen Kopf frei zu bekommen. Ich gehe davon aus, dass er nächsten Montag wieder dabei ist und wieder zum Kader gehört.“ Klingt, wie ein faire Vereinbarung zwischen Verein und Spieler. Lingard widersprach auf Twitter allerdings vehement: „Der Verein hat mir geraten, aus persönlichen Gründen eine Auszeit zu nehmen. Aber mein Kopf ist frei und ich werde immer professionell sein, wenn ich gefordert werde, und 100 Prozent geben.“ Eine angespannte Situation, die für eine sowieso schon spannungsgeladene und nicht von beiden Seiten gewollte gemeinsame Zukunft Konfliktpotential birgt.

Jesse Lingard bleibt – auch wegen den Greenwood-Ermittlungen

Allerdings: Rangnick erklärte die Entscheidung des Vereins, Lingard gegen einen Wunsch zu behalten. Die Situation um Mason Greenwood (20) sei ein Grund für die Entscheidung gewesen, Lingard für den Rest der Saison zu behalten. Greenwood, der am Sonntag wegen des Verdachts der Vergewaltigung und Körperverletzung verhaftet wurde, wurde zwar gegen Kaution freigelassen, bleibt aber von United suspendiert.

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„Vor drei Wochen wollte Jesse noch nicht gehen“, sagte Rangnick. „Dann hat er seine Meinung geändert. Ich hatte vor etwa 10 Tagen ein Gespräch mit ihm und ich konnte voll und ganz verstehen, warum er gehen wollte, um Spielzeit für seine Zukunft zu bekommen, auch für die Weltmeisterschaft. Ich habe ihm damals gesagt, dass ich ihn gehen lassen würde, wenn er einen Verein findet, für den er gerne spielen möchte, und auch der Verein eine Lösung mit unserem Verein findet. Durch die Entwicklungen der letzten Tage haben sich die Dinge natürlich ein wenig verändert und wir haben beschlossen, Jesse lieber bis zum Ende der Saison zu behalten.“

(Photo by Dan Mullan/Getty Images)

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