Fabian Hürzeler setzt seine erfolgreiche Arbeit fort. Der deutsche Trainer hat seinen Vertrag bei Brighton and Hove Albion verlängert.
Nachdem sich zuletzt bereits abzeichnete, dass der junge Coach den Seagulls erhalten bleibt, ist die Verlängerung mittlerweile offiziell. Wie Brighton bestätigte, hat Hürzeler ein neues, langfristig ausgelegtes Arbeitspapier unterschrieben. Der frühere Trainer des FC St. Pauli steht seit 2024 beim englischen Erstligisten an der Seitenlinie und beendete seine erste Spielzeit in der Premier League auf dem achten Rang.
Nach einer schwierigen Phase zu Beginn seiner zweiten Saison führte er die Mannschaft aus dem Urlaubsort an der Südküste ins Rennen um die internationalen Startplätze. Zuletzt wurde Hürzeler bei mehreren Klubs als möglicher neuer Trainer gehandelt, auch Bayer 04 Leverkusen hatte die Fühler ausgestreckt und soll sogar bereit gewesen sein, die Ausstiegsklausel über 15 Millionen Euro zu ziehen.
Von Pipinsried in die Premier League: Hürzelers steile Trainerkarriere
Hürzeler spielte einst in der Jugend des FC Bayern und den U-Nationalmannschaften, der Sprung in den Profikader des Rekordmeisters gelang ihm jedoch nie. Früh widmete sich der heute 33-Jährige seiner Trainerkarriere und sammelte beim FC Pipinsried schon mit Anfang 20 erste Erfahrungen als Spielertrainer.

Es folgten Stationen als Co-Trainer bei den DFB-Junioren. Der Durchbruch als Trainer gelang ihm schließlich in der Saison 2023/2024, als er mit dem FC St. Pauli in die Bundesliga aufstieg. Dort hatte er im Dezember 2022 den Cheftrainerposten von Timo Schultz übernommen.
Vereinspräsident Tony Bloom sagte: „Seit seiner Ernennung hat Fabian die Fortschritte, die der Verein in den letzten Spielzeiten gemacht hat, durch konstante Leistungen auf dem Platz fortgesetzt und eine klare Spielidentität entwickelt.“
Und weiter: „In dieser Saison hat er auf den Grundlagen aufgebaut, die er in seiner ersten Saison gelegt hat, in der er uns auf einen beeindruckenden achten Platz geführt hat. Während seiner Zeit als Cheftrainer hat die Mannschaft Durchhaltevermögen, Intensität und Kontrolle bewiesen. Mit noch drei ausstehenden Spielen streben wir einen starken Saisonabschluss an.“

