Paulo Fonseca berichtet von Einigung mit Tottenham im Sommer

Paulo Fonseca beobachtet das Spiel seiner Mannschaft an der Seitenlinie mit verschränkten Armen
Premier League

News | Wie Paulo Fonseca in einem Interview verriet, war sich der Trainer bereits mit Tottenham Hotspur einig, der Wechsel scheiterte aber auf der Zielgeraden.

Paulo Fonseca: Verpflichtung von Paratici verhinderte Amt bei Tottenham

Nuno Espirito Santo (47) ist seit dem Sommer der neue Trainer bei Tottenham Hotspur. Dazu wäre es allerdings beinahe nicht gekommen. Denn wie Paulo Fonseca (48) in einem Interview mit The Telegraph erzählte, war er sich bereits mit Tottenham einig. Ein Wechsel scheiterte allerdings in letzter Sekunde.

 

„Die Vereinbarung war bereits getroffen. Wir haben die Vorbereitung geplant und Tottenham wollte einen Offensivtrainer“, sagte Fonseca. Die Wende trat ein, als Fabio Paratici (49) als neuer Sportdirektor der Spurs vorgestellt wurde: „Die Dinge änderten sich, als der neue Geschäftsführer ankam und wir mit einigen Ideen nicht einverstanden waren und er einen anderen Trainer bevorzugte.“

Fonseca war sich bewusst, dass eine Zusammenarbeit mit Paratici unter keinem guten Stern stehen würde. Während der ehemalige Trainer der AS Rom seine Mannschaften sehr offensiv ausrichtet, war Tottenham fortan auf der Suche nach einem Trainer mit einer defensiveren Spielweise.

„Ich habe einige Prinzipien. Ich wollte Trainer einer großen Mannschaft sein, aber ich will das richtige Projekt und einen Verein, in dem die Leute an meine Ideen und meine Art zu spielen glauben, und das war mit dem Geschäftsführer nicht möglich“, erklärte Fonseca.

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Der 48-Jährige hält weiterhin an seinem Spielstil fest: „Wir haben eine Verpflichtung gegenüber den Fans, ein Spektakel zu veranstalten, eine gute Show. Das ist die Pflicht des Trainers. Ich möchte jedes Spiel gewinnen, aber nur zu gewinnen reicht mir nicht aus. Ich muss offensiv sein und die Spiele dominieren, ein offensives Mittelfeld haben und Mut im Spiel zeigen. Das sind Dinge, die mit mir sterben werden.“

Photo LaPresse – Tanopress via Imago

 

Gero Lange

Fußballbegeistert seit der Heim-WM 2006. Großer Fan von Spektakelfußball mit vielen schönen Toren, am liebsten aus der Distanz. Seit 2020 bei 90PLUS

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