Vor Duell im Carabao Cup: Liverpool und ManCity wollen „Frieden schließen“

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Premier League

News | Kommenden Donnerstag empfängt ManCity Liverpool zum Achtelfinale im Carabao Cup. Die jüngste Historie der prestigeträchtigen Begegnung wurde von unsportlichen Themen abseits des Rasens beschmutzt.

Liverpool und ManCity wollen Kriegsbeile begraben

Wie der Telegraph berichtet, haben Liverpool und ManCity „Friedensgespräche“ geführt, um die angespannt Beziehung zwischen den Vereinen vor dem Aufeinandertreffen im Carabao Cup zu verbessern. Die jüngsten Begegnungen wurden von einer Reihe unschöner Zwischenfälle abseits des Rasens überschattet.

Pep Guardiola (51) gab an, er sei im letzten Aufeinandertreffen im Oktober (Liverpool gewann 1:0) in Anfield von Liverpool-Anhängern mit Münzen beworfen worden. Im selben Spiel hatten City-Fans im Gästeblock offenbar mit Schmähgesängen die Opfer der Hillsborough-Katastrophe 1989 verunglimpft. Außerdem behaupteten die Skyblues, dass ihr Mannschaftsbus im Vorfeld der Partie von Liverpool-Anhängern angegriffen wurde – ähnlich, wie das schon beim Aufeinandertreffen im Champions-League-Halbfinale 2017/18 passiert war. Ein entsprechend angespanntes Verhältnis pflegen die beiden Fanlager aktuell zueinander.



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Um die Gemüter zu besänftigen, gab es im vergangenen Monat offenbar ein Treffen mit Vertretern von City Matters, dem gewählten Fannetzwerk von City, und dem Liverpool Supporters‘ Board, bei dem auch hochrangige Vertreter der beiden Klubs teilgenommen haben sollen. Man sei der Meinung gewesen, dass die Spannungen nur auf einen kleinen Teil der Fans zurückzuführen sind. Dennoch arbeite man daran, ähnliche Situationen wie im Oktober im nächsten Aufeinandertreffen zu verhindern. So sollen im Rahmen des Spiels eine Reihe von Aktivitäten stattfinden, um die Atmosphäre zu verbessern.

In einem gemeinsamen Statement erklärten City Matters und der Liverpool Supporters Board: „In den letzten fünf oder sechs Spielzeiten waren unsere Spiele einige der unterhaltsamsten der Welt. Wir können jedoch das schlechte Verhalten einiger weniger Fans auf beiden Seiten nicht ignorieren, das oft die Ergebnisse und die Qualität des gezeigten Fußballs überschattet hat. Deshalb haben wir uns gerne mit beiden Vereinen zusammengesetzt, um die Beziehungen zu verbessern und uns zu verpflichten, gemeinsam an der Verbesserung des Fanverhaltens bei künftigen Spielen zu arbeiten.“

(Photo by Mike Hewitt/Getty Images)

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