Erstmals überhaupt: Premier League verdient künftig mehr auf dem ausländischen TV-Markt

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News | Dass die Premier League in Sachen Auslandsvermarktung seinen europäischen Mitstreitern voraus ist, ist längst bekannt. In Zukunft wird auf der Insel sogar noch mehr Kohle gemacht. Dabei werden erstmals mehr Einnahmen auf dem ausländischen TV-Markt generiert.

Premier League: TV-Einnahmen aus dem Ausland steigen um über eine Milliarde Pfund

Zum ersten Mal seit Beginn des Wettbewerbs vor 30 Jahren wird die Premier League mehr Fernsehgelder auf dem ausländischen als auf dem inländischen Rechtemarkt erwerben. Laut AP News teilte die Liga bei einem Treffen der Spitzenmanager mit, dass innerhalb der nächsten drei Spielzeiten 5,3 Milliarden Pfund pro Saison aus dem Ausland generiert werden. Dem gegenüber stehen 4,1 Milliarden Pfund in der laufenden Spielzeit. Aus dem Inland werden künftig dagegen „nur“ 5,1 Milliarden Pfund generiert, also knapp 200 Millionen weniger als aus dem Ausland.



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Die internationale Präsenz der Premier League wurde zuletzt durch einen Rekord-Deal in den USA nochmals verdeutlicht. Demnach hat sich der US-amerikanische TV-Sender NBC die Rechte für ganze 2,7 Milliarden Pfund gesichert. Die Gesamteinnahmen der Liga aus TV-Rechten und Sponsoring sollen sich künftig auf 10,5 Milliarden Pfund pro Saison belaufen. Im laufenden Zyklus verdient die Liga knapp 9,2 Milliarden Pfund.

Des Weiteren wurde den Klubchefs mitgeteilt, dass die Premier League in den nächsten drei Spielzeiten 120 Millionen Pfund aus kommerziellen Verträgen einnehmen wird, noch mehr könnte sogar durch den Verkauf digitaler Sammlerstücke in Form von NFTs (Non-Fungible-Tokens) eingenommen werden. Das bedeutet, dass die Klubs in Zukunft auch noch mehr TV-Gelder kassieren werden. Der Meister soll seine TV-Einnahmen künftig von 163 auf 170 Millionen Pfund pro Saison steigern können, während der Letztplatzierte sogar von 96 auf 106 Millionen Euro springt.

Photo by Getty Images

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