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90PLUS » Rashford kritisiert ManUnited: Gefangen „im Niemandsland“
Premier League

Rashford kritisiert ManUnited: Gefangen „im Niemandsland“

Philipp Overhoff
14.08.25, 08:23
Philipp Overhoff
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Marcus Rashford
Foto: Getty Images

Nach seinem Wechsel zum FC Barcelona hat Marcus Rashford die Zustände bei Manchester United scharf kritisiert. Seinem Ex-Klub stellte er ein ernüchterndes Zeugnis aus.

Marcus Rashford hat harte Worte zur sportlichen Krise von Manchester Uniteds gefunden. Dabei nahm er vor allem die fehlende Identität seit dem Abschied von Sir Alex Ferguson ins Visier. „Wir sind im Niemandsland“, sagte der derzeit an Barcelona ausgeliehene Angreifer im Podcast „Rest is Football„ und machte vor allem die vielen Trainerentlassungen und ständig wechselnde Strategien verantwortlich.

„Als Fergie da war, galten Prinzipien für die erste Mannschaft und die gesamte Akademie. Eine ganze Generation wusste, wie man auf United-Art spielt“, erklärte Rashford. Heute hingegen reagiere der Klub nur noch kurzfristig: „Wir wollen unbedingt gewinnen, also passen wir uns an und kaufen Spieler für ein bestimmtes System. Aber das ist reaktionär.“

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Rashford deutlich: „Transition hat noch nicht begonnen“

Die Konsequenz: Seit Fergusons Rücktritt 2013 hat kein Trainer drei Jahre im Amt überstanden, United beendete die vergangene Saison auf einem enttäuschenden 15. Platz, was die schlechteste Platzierung seit 1973/1974 darstellt. Rashford selbst stammt aus der United-Akademie, die er als Inbegriff dieser verlorenen Prinzipien sieht.

„Leute sagen, wir seien seit Jahren in einer Übergangsphase. Aber um in einer Transition zu sein, muss diese auch beginnen. Und sie hat noch nicht begonnen“, so der 27-Jährige. Als positives Beispiel nannte er den Erzrivalen FC Liverpool, der unter Jürgen Klopp anfangs titellos blieb, aber durch Kontinuität und eine klare Linie 2019 die Champions League und 2020 die Meisterschaft holte.

Für Rashford ist klar: Nur mit einem langfristigen Plan kann United wieder ernsthaft um den Titel mitspielen. Andernfalls werde der Klub weiterhin zwischen verschiedenen Ideen hin- und hergerissen sein.

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