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90PLUS » Widerstand gegen Millionen-Angebote aus Saudi-Arabien
Premier League

Widerstand gegen Millionen-Angebote aus Saudi-Arabien

David Schöngarth
20.06.23, 10:46
David Schöngarth
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UEFA
Foto: Getty Images

News | Beinahe täglich gibt es aktuell Neuigkeiten von neuen millionenschweren Angeboten aus Saudi-Arabien für europäische Stars. Nicht jedem Verein gefällt das.

Ruf nach mehr Regulierung von Saudi-Arabien auf dem Transfermarkt

Die Fußball-Schlagzeilen werden derzeit dominiert von millionenschweren Angeboten aus Saudi-Arabien. Die dortigen Vereine locken die Spieler mit finanziell lukrativen Verträgen und bieten den europäischen Teams stattliche Ablösesummen an. Real Madrids Sturm-Ikone Karim Benzema (35) hat den Schritt auf die arabische Halbinsel bereits gewagt. Stars wie N’Golo Kanté, Ruben Neves oder Kalidou Koulibaly könnten ihm bald folgen.

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Wie der Telegraph berichtet, ist nicht jeder von dem Geldregen aus Saudi-Arabien begeistert. Ein europäischer Spitzenverein soll auf Grundlage der Anonymität schwere Kritik an den Transfergeschäften getätigt haben. Im Fokus stehen vor allem Vereine wie Chelsea oder die Wolverhampton Wanderers, die mit den üppigen Angeboten aus Saudi-Arabien ihre Bilanzen ausgleichen und somit die finanziellen Auflagen des europäischen Fußballs erfüllen können. Geschäfte mit Saudi-Arabien seien eine „Freikarte aus dem Financial-Fair-Play-Gefängnis“, so der Verein laut Telegraph. Es brauche demnach mehr Regulierung solcher Transfergeschäfte durch die UEFA.

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Vor allem der Fall Chelsea gilt als besonders kritisch, weil der mehrheitlichen Eigentümergesellschaft der Blues, Clearlake Capital, auch geschäftliche Verbindungen zum saudi-arabischen Public Investment Fond nachgesagt werden, der wiederum zahlreiche Vereine der Saudi Pro League finanziert. Ein Interessenkonflikt könne demnach nicht ausgeschlossen werden, auch wenn Chelsea jegliche Verbindungen dementiert und von normalen Transaktionen spricht.

(Photo by FABRICE COFFRINI/AFP via Getty Images)

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