Tottenham | Conte: „Wissen, dass das Niveau der Mannschaft momentan mittelmäßig ist“

Antonio Conte als Trainer der Tottenham Hotspur.
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News | Antonio Conte erlebte einen durchwachsenen Start als Trainer von Tottenham Hotspur. Über die Komplikationen seiner neuen Aufgabe sprach er erstaunlich offen.

Conte über Tottenham-Job: „Die größte Herausforderung für mich“

Vor exakt einem Monat übernahm Antonio Conte (52) den Trainerposten bei den Tottenham Hotspur. Seitdem setzte es in vier Pflichtspielen zwei Siege, ein Unentschieden und eine Niederlage, die beim 1:2 in der Conference League gegen den slowenischen Vertreter Mura blamabel ausfiel.

Anschließend ließ der Coach seiner Ernüchterung freien Lauf. Auf der Pressekonferenz (Zitate via Guardian) vor dem Heimspiel am heutigen Donnerstagabend gegen Brentford gab er erneut tiefe Einblicke in seine Gedankenwelt: „Dies ist eine große Herausforderung für mich … die größte, ja“, so der Italiener.

 

Es gehe um die Schwierigkeit, um die Position, in der die Nordlondoner starten. „Wir wissen, dass das Niveau der Mannschaft in diesem Moment mittelmäßig ist. Das wissen wir alle. Nicht nur ich, auch die Spieler“, verdeutlichte Conte. Das dürfe kein Alibi oder eine Ausrede sein. Stattdessen „müssen wir die Situation nutzen, um uns zu verbessern und nach oben zu schauen“.

Die Saisonziele sind aus Sicht des bei Juventus, Chelsea sowie zuletzt bei Inter erfolgreicheren Trainer keineswegs in greifbarer Nähe: „Die Situation ist nicht einfach, weil man weiß, dass es mindestens vier Vereine gibt, die stärker sind als man selbst. Wenn Sie mich fragen, ob wir um den Titel in der Premier League kämpfen können, ist diese Situation nicht einfach. Wenn man um einen Platz in der Champions League kämpfen kann, ist das auch nicht einfach.“

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Conte bestätigte, dass es für ihn eine ungewohnte Ausgangslage sei: „Ich bin es gewohnt, zu kämpfen, um etwas zu gewinnen, um konkurrenzfähig zu sein.“ Aktuell liegen die Spurs jedoch außer Reichweite von Chelsea, Manchester City sowie Liverpool, die die Meisterschaft wohl unter sich ausmachen. Platz vier, der ebenfalls zum Start in der Champions League berechtigt, ist extrem hart umkämpft.

Den Traditionsklub aus dem Norden Londons sieht der Coach nicht in der Favoritenrolle: „Der Klub ist in den letzten Jahren abgerutscht. Wenn ich Tottenham mit meiner Zeit bei Chelsea vergleiche, war Tottenham sehr, sehr konkurrenzfähig; ein wirklich, wirklich starkes Team. Wenn man wichtige Spieler verliert oder jemand alt wird und dann ein Generationswechsel ansteht … Tottenham zahlt jetzt ein bisschen dafür.“

Große Veränderungen an der Mannschaft könnten sich im Januar anbahnen, doch bis dahin stehen noch acht Pflichtspiele an, weshalb Conte betonte: „Ich konzentriere mich ganz auf die Mannschaft, um das Beste aus meinen Spielern herauszuholen.“ Denn er sei ein Mensch, der an seine Arbeit glaube. Vorerst muss er mit dem auf Rang neun liegenden Tottenham den Anschluss nach oben halten.

(Photo by Ryan Pierse/Getty Images)

Yannick Lassmann

Rafael van der Vaart begeisterte ihn für den HSV. Durchlebte wenig Höhen sowie zahlreiche Tiefen mit seinem Verein und lernte den internationalen Fußball lieben. Dem VAR steht er mit tiefer Abneigung gegenüber. Seit 2021 bei 90Plus.

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